FSK St. Pölten-Spatzern auch NÖ Hallenmeister Themen:Fußball Die höchste Hürde - nämlich NÖSV Neulengbach - wurde im letzten Spiel bezwungen. Danach konnte FSK St. Pölten-Spratzern mit dem Pokal jubeln. - Foto: Katharina Erhart Von: Heinz Harauer 7. Januar 2016 FUSSBALL. FSK St. Pölten-Spratzern und der NÖSV Neulengbach sind so wie auf dem grünen Rasen auch in der Halle die NÖ-Vorzeigeklubs. Sehr gute Spiele sah man bei der 19. NÖFV Hallenmeisterschaft in der St. Pöltner Prandtauerhalle. Unter den vielen Zuschauern waren u.a. der Präsident des NÖFV, Ludwig Binder, Vizepräsident Leopold Dirnegger und der designierte Obmann des NÖFV Frauenausschusses, Gerhard Polsterer. Darüber hinaus waren viele Spielerinnen anwesend, die jahrelang bei diesem Turnier mitgespielt haben, u.a. Nina Burger, Natascha Celouch oder Lisa Makas. Werbung Mit einem Torverhältnis von 25:8 sichert sich der FSK Simacek St. Pölten souverän den Titel. Erstmals seit 2007 heißt der Sieger nicht Neulengbach. Jener Gegner, gegen den im Endspiel Meister und Cupsieger ein knapper 5:4-Sieg gelang und der mit 15 Erfolgen die meisten Titel dieses Bewerbs gewann. Der SKV Altenmarkt konnte sein Duell gegen Erlaa für sich entscheiden und beendete das Turnier auf Rang 3. FSK St. Pölten-Spratzern startete fulminant Gleich zu Beginn zeigte der ungeschlagene Tabellenführer der ÖFB Frauenfussball-Bundesliga, dass mit ihm zu rechnen sein wird. Der FSK Simacek St. Pölten besiegte ASK Erlaa klar mit 12:2 und setzte sogleich auch eine beeindruckende Duftmarke. Das zweite Spiel endete dann ebenso klar mit 8:2. SKV Altenmarkt bot zwar die Einser-Garnitur auf, hatte aber ebenso das Nachsehen wie zuvor Erlaa. Auch Konkurrent Neulengbach konnte bis zum letzten Gruppenspiel eine weiße Weste aufweisen. Gegen Altenmarkt setzte man sich knapp mit 3:2 durch, Erlaa wurde mit 9:1 vom Parkett gefegt. Vor dem letzten Spiel des Abends waren somit beide Teams unbesiegt, das abschließende Match des Turniers wurde jedoch ein wahrer Thriller. Birgit Gumpenberger brachte die Mannschaft aus dem Wienerwald in Führung, Gina Babicky glich wenige Minuten später aus. In dieser Tonart ging es weiter, der abermaligen Führung von Neulengbach folgte postwendend der Ausgleich des Teams aus St. Pölten. Kurz vor dem Ende erzielte Barbara Dunst den entscheidenden Treffer zum 5:4. Anschließend war es Vanessa Kuttner, die im Sommer von Neulengbach nach St. Pölten wechselte, die ihrer Mannschaft den Sieg sicherte. Ein Sieg, der erstmals den Triumph bei der NÖFV Hallenmeisterschaft einbrachte. Doch für die siegreiche Mannschaft gibt es nun keine Verschnaufpause, die ganze Konzentration gilt jetzt den Turnieren in Potsdam und Leoben. Seriensieger NÖSV Neulengbach stark Doch auch die Wienerwaldelf bot hervorragende Leistungen. Im ersten Spiel gegen Altenmarkt zeigte bereits die jungen Damen aus dem Wienerwald, dass sie die bessere Mannschaft in diesem Derby sind, allerdings ließ die Chancenauswertung noch zu wünschen übrig. Aber es gab den wichtigen 3:2-Sieg gegen die Triestingtalerinnen. Im nächsten Spiel konnte das Manko bezüglich Ausnutzung der Tormöglichkeiten schon wesentlich verbessert werden. ASK Erlaa erlitt ein 2:7-Debakel. Das Spitzenspiel war aber die Begegnung gegen FSK St. Pölten-Spratzern. Das war ein Spiel auf Augenhöhe und die Zuschauer sparten nicht mit Applaus. In dieser Begegnung zeigte sich, dass sich die besten österreichischen Frauenteams gegenüber standen. Neulengbach spielte hervorragend und man muss der gesamten Mannschaft zu den tollen Leistungen gratulieren. Ein besonderes Kompliment muss man allerdings Torfrau Melissa Abiral aussprechen, die eine überragende Leistung bot und sicherlich die beste Schlussfrau in diesem Turnier war. Neulengbach gewann bisher 15mal diesen Bewerb, so auch im Vorjahr. Lediglich den erste Bewerb in der Saison 1997/98 (in Eggenburg) konnte DFC Heidenreichstein für sich entscheiden und in den Saisonen 2002/03 (in Zwettl) und 2006/07 (in Ybbs) wurde die FSG Ardagger/Neustadtl Sieger. FSK Simacek St. Pölten: Roxana Mihaela Oprea, Vanessa Kuttner, Gina Babicky, Fanny Vago, Nadine Prohaska, Martina Georgieva, Lilla Sipos, Mateja Zver, Jasmin Eder, Barbara Dunst und Neuerwerbung Jelena Cubrilo. NÖSV Neulengbach: Melissa Abiral, Nicole Sauer, Nicole Konrath, Katja Trödthandl, Sandrine Sobotka, Birgit Gumpenberger, Jennifer Klein, Katharina Aufhauser, Besijana Pireci, Valentina Schwarzlmüller, Stefanie Kremener. Sportliche Leitung/Coach: Maria Gstöttner Alle Ergebnisse: ASK Erlaa – FSK St. Pölten 2:10 NÖSV Neulengbach – SKV Altenmarkt 3:2 ASK Erlaa – NÖSV Neulengbach 1:9 FSK St. Pölten – SKV Altenmarkt 8:2 ASK Erlaa – SKV Altenmarkt 2:7 FSK St. Pölten – NÖSV Neulengbach 5:4 Endstand: 1. FSK St. Pölten 9 Punkte 2. NÖSV Neulengbach 6 Punkte 3. SKV Altenmarkt 3 Punkte 4. ASK Erlaa 0 Punkte Werbung Starke SKN-Vorstellung bei Hallenturnier in DeutschlandSt. Pöltner Wölfinnen starten in die WintervorbereitungDer SKN St. Pölten wird zu spusu SKN St. PöltenEine sehr erfolgreiche Herbstsaison der WölfeBullen zeigten Grenzen des SKN schonungslos aufDer SKN St. Pölten bleibt auf der SiegerstraßeRückschlag für St. Pöltner Wölfe gegen die AustriaVerdienter SKN-Erfolg gegen Wacker InnsbruckU21-Nationalteam feiert in Griechenland ein 1:0U21-Nationalteam könnte Geschichte schreibenTestspiel gegen England ging klar mit 0:3 verlorenGriechenland ist letzte Hürde beim Sprung zur U21-Euro