Distelberger als erster ÖLV-Athlet am Start

Dominik Distelberger ist Österreichs erster Starter bei der EM in Amsterdam. - Foto: Facebook
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LEICHTATHLETIK. Bei den Europameisterschaften in Amsterdam ist der Niederösterreicher Andreas Vojta der Flaggenträger.


Am ersten Wettkampftag sind bereits sechs ÖLV-Athleten im Einsatz. Als erster heimischer Athlet wird morgen um 11:08 Uhr Zehnkämpfer Dominik Distelberger im vierten Zeitlauf über 100m ins Rennen gehen. Er ist neben Siebenkämpferin Ivona Dadic wohl der aussichtsreichste ÖLV-Athlet, wenn man auf die Entry Listen blickt.

Um 11:40 Uhr und 11:46 Uhr geben dann Stephanie Bendrat und Eva Wimberger in den 100m Hürden-Vorläufen ihr EM-Debüt. Für beide gilt es in den Bereich ihrer Bestleistung zu kommen und wennmöglich als Top-zwei-Platzierte ihres Vorlaufs bzw. unter den fünf Zeitschnellsten den Einzug in eines der drei Semifinales zu schaffen.

Neuerung wird kritisch gesehen

Um 12:52 Uhr heißt’s für 100m Sprinter Markus Fuchs „Auf die Plätze, fertig, Schuss!“. Platz 1,2 und 3 jedes Vorlaufs sowie die vier Zeitschnellsten schaffen den Aufstieg ins Semifinale der Top-24. Erstmals werden übrigens bei den Sprints und Hürdensprints bis 400m die Top-Athleten der Europarangliste erst im Halbfinale ins Geschehen eingreifen. Eine bei Fans, Sportlern und Trainern sehr kritisch gesehene Neuerung.

Am späten Nachmittag um 17:17 Uhr wird dann Dominik Hufnagl im dritten von vier 400m Hürden-Vorläufen starten. Hier erreichen die Top zwei jedes Laufs und die vier Zeitschnellsten die nächste Runde.

Österreichs Vorzeigeathletin Beate Schrott musste aus verletzungsbedingten Gründen kurzfristig die Teilnahme absagen.


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