Distelberger großartiger EM-Vierter in Belgrad Themen:Leichtathletik Über seinen vierten Platz bei der EM in Belgrad kann Dominik Distelberger zurecht jubeln. - Foto: Facebook Von: Heinz Harauer 5. März 2017 LEICHTATHLETIK. Der Purgstaller Dominik Distelberger erreichte bei der EM in Belgrad einen großartiger vierten Platz im Siebenkampf. In der siebenten und letzten Disziplin, dem 1000m-Lauf, ging es für Dominik Distelberger um den österreichischen Rekord. Diesen hält seit 2010 mit 6065 Punkten Roland Schwarzl. Eine Zeit von 2:42,00min waren dafür notwendig. Trotz großartigem Kampf fehlten am Ende mit 2:42,32min ganze zwei Punkte. Mit neuer persönlicher Bestleistung von 6063 Punkten erreichte der Niederösterreicher einen hervorragenden vierten Platz im Siebenkampf. Den Sieg holte sich mit neuem Europarekord von 6479 Punkten überlegen der Franzose Kevin Mayer. „Ich hab’s probiert, leider war ich zu langsam. Während des Laufs hatte ich sogar kurz einmal einen Krampf, der hat sich zum Glück aber sofort wieder gelöst. Ich habe gekämpft bis zum Schluss und alles rausgeholt was ging. Ich hatte für heute bei allen Bewerben volle Attacke geplant um die verlorenen Punkte des gestrigen Tages wieder aufzuholen. Von Rang elf auf vier nach vor ist schon super, für mich ist das Ergebnis sensationell. In der Halle war eine super Stimmung, richtig Gänsehautfeeling. Ich war heute richtig locker drauf, überhaupt nicht verbissen und konnte den Wettkampf richtig genießen.“ Auch im Stabhochsprung setzt der Purgstaller seinen großartigen zweiten Wettkampftag fort und steigert seinen Hausrekord auf 5,10m. Damit schiebt sich der Niederösterreicher mit 5215 Punkten auf den fünften Gesamtrang vor. Auf einen Medaillenrang fehlen ihm derzeit nur 76 Zähler. Für einen neuen österreichischen Rekord muß er 2:42,00min laufen. „Beim Einspringen war das Gefühl gar nicht so gut, aber ich habe mich schön in den Wettkampf hineingearbeitet. Toll war, dass ich alle Höhen im ersten Versuch gesprungen bin und Kraft sparen konnte. Ich bin heute ruhig und konzentriert geblieben und habe auch ab fünf Meter nicht versucht die Höhen zu erzwingen, sondern auch mit den härteren Stäben weiter das gemacht, was wir trainiert hatten. Die neue Bestleistung freut mich riesig, da bin ich stolz drauf.“ Gelungener Start in den zweiten Wettkampftag für Mehrkämpfer Dominik Distelberger. Mit der zweitschnellsten Zeit des Tages über die 60m Hürden stellte er in 7,80s eine deutliche neue Bestleistung auf (bisher 7,85s), holte 1033 Zähler und schob sich in der Gesamtwertung mit 4274 Punkten wieder auf Rang sieben vor. Der Niederösterreicher setzte damit den Aufwärtstrend der letzten Wochen in dieser Disziplin fort. Beachtlich ist diese Zeit insofern, als sie für den Purgstaller auch erstmals in seiner Karriere die Erbringung eines Limits in einer Einzeldisziplin bedeuten würde. Dieses lag für die Hallen-EM in Belgrad bei 7,82s. „Der Start ist mir sehr gut gelungen. Dann hatte ich sogar bei einigen Hürden das Gefühl, sie zu hoch überquert zu haben. Aber in der Zeitlupe hat man gesehen, dass das gar nicht der Fall war. Ein war einfach ein flüssiger Lauf, in dem kein „Hakler“ war. Am ersten Tag die Grundlage geschaffen Im abschließenden Bewerb des ersten Wettkampf-Tages, dem Hochsprung, kam Dominik Distelberger nicht an die erwarteten Höhen heran. Nach klar übersprungener Einstiegshöhe von 1,83m ließ der Niederösterreicher 1,86m aus. Die folgenden Höhen von 1,89m und 1,92m stellten keine Hürde dar und wurden im ersten Versuch überquert. Bei 1,95m dann aber das plötzliche Ende des Hochsprungs. Übersprungene 1,92m brachten lediglich 731 Punkte ein. Mit gesamt 3241 Punkten liegt der 26-Jährige um 3 Zähler über seinem bisher besten Siebenkampf (Tallin / 2011) und übernachtet nach vier Disziplinen auf Rang elf. „Beim Einspringen hat es mir einen starken Stich im rechten Knie gegeben. Es ist auch leider nicht mehr ganz weggegangen und hat mich ziemlich verunsichert, ich wusste ja nicht, ob es nicht wiederkommt. Zwischendurch waren auch gute Sprünge dabei, aber weil ich beim Anlauf rausgenommen habe, haben die meisten Sprünge nicht gepasst. Es ist sehr schade, weil ich mich gut gefühlt habe. Jetzt schauen wir was mit dem Knie ist und morgen muss ich umso mehr angreifen.“ Dominik Distelberger ist beim EM-Siebenkampf weiterhin gut unterwegs. In der dritten Disziplin, dem Kugelstoßen, kam er gleich im ersten Versuch mit 13,55m bis auf 21cm an seine persönliche Bestleistung heran. Mit gesamt 2510 Punkten liegt nunmehr auf Rang 7 unter 16 Teilnehmern. „Der erste Stoß war noch relativ locker, da war auch die Technik in Ordnung. Dann wollte ich mit mehr Druck stoßen, um die Weite noch zu steigern, da habe ich aber dann keine technisch sauberen Stöße mehr hinbekommen. Ich bin nicht unzufrieden, denn das war die zweitbeste Leistung meiner Karriere.“ Weder Fisch noch Fleisch war der Weitsprung von Dominik Distelberger. Seine Serie von 7,32 / 7,27 / 7,38 war zwar konstant, aber nicht herausragend. An seine Saisonbestleistung von 7,51m kam er damit nicht heran. Mit insgesamt 1809 Punkten liegt der Niederösterreicher damit nach zwei von sieben Disziplinen auf Position vier. Zu Bronze fehlten ihm 47 Punkte. „Der Weitsprung war nicht schlecht, aber ich weiß, dass ich da mehr draufhabe. Ich habe versucht mit hohem Tempo zu arbeiten, aber die ersten beiden Sprünge waren dadurch zu flach. Beim dritten hat dann die Höhe super gepasst, aber ich habe eine Vorwärtsrotation bekommen, konnte den Sprung nicht durchziehen und bin zu früh runtergestiegen. Jetzt muss ich ruhig weitermachen, ich glaub ich hab im Kugelstoß und Hochsprung einiges drauf, die letzten Trainings waren konstant gut.“ Guter Beginn für Dominik Distelberger am ersten Tag des Siebenkampfes. Der Niederösterreicher startet über 60m in 6,94s in den Bewerb und liegt damit gleichauf mit dem Mitfavoriten Jorge Urena (ESP) mit 904 Punkten in Führung. „Die vielen Fehlstarts waren nicht optimal, daher war mein Start auch nicht gut. Danach war der Lauf ganz ok, aber auch nichts wirklich Besonderes.“ Julia Mayer und Andreas Vojta holen 10.000m-TitelWACHAUmarathon – Kenianerin Lekapana holt StreckenrekordLimberger und Schrank die Velo/Run-SiegerDer fünfte Vision Run starten bei der NV ArenaDer Frauenlauf beginnt bei der NV-ArenaBeate Schrott läuft ins EM-SemifinaleAuch Beate Schrott schaffte Limit für EM in BerlinMayr gewann Worldcup-Bewerb am GroßglocknerIvona Dadic verpasst Siebenkampf-Rekord um 4 PunkteDie Limits stehen für EM-StartplatzvergabeVizeweltmeisterin Ivona Dadic LokalmatadorinDadic & Schrott starten beim Liese Prokop Memorial