Die Falken erlebten in Graz Handball-Krimi

Spielte beim Ex-Klub in Graz groß auf: Andras Nagy. - Foto: Die Falken
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HANDBALL. Drittes Spiel – dritter Sieg. Der St. Pöltner Absteiger mischt die Bundesliga kräftig durch und liegt nach dem 29:27-Sieg in Graz hinter dem punktegleichen Tabellenführer aus Kärnten an zweiter Stelle.

HSG Holding Graz – SU Falkensteiner Katschberg – St. Pölten 27:29 (14:14). – Beste Torschützen: Wörz (8), Pajovic (6), Spendier (4), bzw. Markovic (9), Nagy (7), Pils (4). – Die Grazer hatten sich nach dem Auswärtserfolg gegen Gänserndorf viel vorgenommen, mit einem Sieg zuhause gegen St. Pölten hätte man den Anschluss an die obere Tabellenhälfte wieder erreicht. Doch auch im zweiten Heimspiel der Grazer sollte es nichts aus dem Heimerfolg werden. Denn Falken-Trainer Ibish Thaqi hatte den Steirern durch seine Taktik einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber nicht nur er: Auch Andras Nagy, der fünf Jahre bei den Grazern spielte und heuer zu den St. Pöltner Falken wechselte, war stark motiviert und zeigte das mit sieben Treffern für seinen neuen Klub.  „Auch diesmal war es ein Arbeitssieg, aber in den entscheidenden Phasen sind meine Burschen einfach da“, zeigte sich der Trainer Ibish Thaqi nach dem knappen Sieg restlos zufrieden.. Tabellenführer bleibt zwar Kärnten, aber die St. Pöltner haben natürlich schon mal klar gemacht, dass ein Platz im Final Four heuer auf alle Fälle für sie „drinnen“ ist.

Finish nichts für schwache Nerven

Die Grazer zeigten sich als die erwartet starke Mannschaft. Nach dem 14:14 zur Pause konnten sich die Heimischen einen Drei-Tore-Vorsprung erarbeiten. Letztlich scheiterten die Gastgeber an ihrer Disziplin: Eine unnötige Zwei- Minuten-Strafe für die HSG-Spielerbank nach Kritik an den Schiedsrichern kippte aber dann das Match. Die erfahrenen Niederösterreicher erzielten vier Tore hintereinander  und schienen als der sichere Sieger aus der Halle zu gehen. Die Schlussphase war dann an Dramatik kaum zu überbieten. Die Grazer bekamen mit dem letzten Angriff nochmals die Chance zum Ausgleich. Doch statt zu treffen, gab es einen Ballverlust und Weilguny erzielte aus einem raschen Konter sogar noch das 29:27 für die überglücklichen Niederösterreicher.

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