Favoriten setzten sich im ÖHB-Cup-Finale durch

Die Fivers jubelten über einen weiteren Cup-Titel. - Foto: Fivers Handball/Jonas
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HANDBALL. HC Fivers WAT Margareten und Hypo Niederösterreich holten sich in der Sporthalle Margareten den ÖHB-Cuptitel.

HC Fivers WAT Margareten – UHK Krems 32:24 (16:12). – Topscorer: Vytautas ZIura 11, Nikola Bilyk 8, Tomas Eitutis 4, Nikola Aljetic 3; Norbert Visy 6, Christoph Neuhold 6, Sebastian Feichtinger 5, Tobias Schopf 4. – Der HC Fivers WAT Margareten feierte in der ausverkauften Sporthalle Margareten einen souveränen Finalerfolg über den Moser Medical UHK Krems. Herausragender Akteur war Vytas Ziura. Der Fivers-Regisseur erzielte nicht nur elf Tore, sondern setzte auch immer wieder seine Mitspieler gekonnt in Szene.


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Nikola Bilyk, der nach Saisonende zum 20-fachen deutschen Meister und dreifachen Champions League-Sieger THW Kiel wechseln wird, erzielte in der zweiten Minute das erste Tor des Spiels. Die Hausherren sollten die Führung nicht mehr abgeben. In der 10. Minute stand es bereits 8:2. Den Kremsern gelang es zwar noch einmal, den Rückstand auf -2 zu verkürzen (27. Minute), doch nach der Pause überrollten die Fivers ihre Gegner förmlich. Nach 40 Minuten erzielte Ziura das 23:13. Damit war die Entscheidung gefallen. Nach 60 Minuten konnten die Fivers über den 32:24-Finalerfolg und den sechsten Cup-Titel (vier in den vergangenen fünf Jahren) in der Vereinsgeschichte jubeln.

Südstädterinnen gelang Revanche

HYPO NÖ – Union WBZ Korneuburg 26:19 (12:9). – Beste Werferinnen: Marina Budecevic 7, Claudia Wess 4, Gorica Acimovic 3, Mirela Dedic 3; Johanna Schindler 5, Franziska Rath 4, Bettina Nikendey 3, Kathrin Lauter 3. – Der ÖHB-Cupsieger heißt bei den Damen zum 29. Mal Hypo Niederösterreich. Die Südstädterinnen gewannen das Finale in der Sporthalle Margareten gegen die Union WBZ Korneuburg 26:19 (12:9).

Von Beginn an sorgten die Fans beider Teams für tolle Stimmung. Die erste Spielhälfte verlief lange ausgeglichen. In der 27. Minute stand es 9:9. Mit drei Treffern in Folge gelang es allerdings den Damen von HYPO NÖ, sich noch vor der Pause etwas abzusetzen. Mit Wiederbeginn legten sie nach, führten in der 41. Minute erstmals mit sechs Toren. Und in dieser Tonart ging es weiter: das Team von Neo-Coach Martin Matuschkowitz zog auf 23:13 (53. Minute) davon. Die Korneuburgerinnen konnten in der Schlussphase nur noch Ergebniskosmetik betreiben.
Durch diesen Erfolg revanchierte sich Hypo NÖ für die Pleite am 4. November. Damals hatten die Korneuburgerinnen den Südstädterinnen sensationell die erste Meisterschafts-Niederlage seit 29. März 1993 zugefügt. Bereits am kommenden Samstag treffen die beiden Top-Teams in der drittletzten Runde des WHA-Grunddurchgangs erneut aufeinander.


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