Gunnar Prokop verstärkt die St. Pöltner Falken Themen:Handball Gunnar Prokop wird den Union Handballern in St. Pölten seine Erfahrung zur Verfügung stellen. - Foto: Trendsport Von: Heinz Harauer 18. Juli 2015 HANDBALL. Die St. Pöltner Union Handballer wollen nach dem Abstieg aus der HLA wieder in die höchste Spielklasse Österreichs zurück. Einer der helfen soll, ist Gunnar Prokop, der „Napoleon“ von Damen-Serienmeister Hypo Niederösterreich. Zu den Wurzeln seines sportlichen Wirkens kehrt Gunnar Prokop, der in St. Pölten geboren ist, zurück. Mit 75 Jahren will er – der immer, wenn er etwas anfasst, hundert Prozent gibt – die St. Pöltner Falken, wie sich die Union Handballer nennen, nach dem Abstieg wieder in die Handball Liga Austria bringen. Natürlich nicht an vorderster Reihe. Aber seine immense Erfahrung kann den Klub weiterhelfen. Aber da gibt es noch einen Gunnar Prokop: Sein Enkel, der bein HC Vöslau um Punkte kämpfte und nun zum Klub in die Landeshauptstadt wechselt. Der 18-Jährige hat übrigens auch schon ein Jahr beim FC Barcelona hinein geschnuppert. „Falken“-Obmann Christian Nagl ist restlos zufrieden, dass „die Prokops“ sowohl auf Funktionärs- als auch auf Spielerebene für den Klub gewonnen werden konnten: „Die Erfahrung ist für unserem Verein unbezahlbar. Auch Union Trendsport Weichberger St. Pölten hat Prokop als Berater. Sportliche Wiege stand in St. Pölten Prokops sportliche Laufbahn begann bei der Union St. Pölten. „Er war ein ausgezeichneter Turner, der auch in der Leichtathletik, beim Klettern oder beim Bergsteigen, aber auch als Funktionär außergewöhnliche Leistungen ablieferte“, so Ingolf Wöll, noch heute einer der besten Freunde von Gunnar. Mit seiner späteren Frau Liese Sykora, ihrer Schwester Maria, Eva Janko und Inge Aigner formte Prokop eine Leichtathletiktruppe, die international zu den Besten der Welt zählte. Als Ausgleich zur Leichtathletik wählte der „Peitschenknaller“, wie er aufgrund seiner harten Linie beim Training genannt wurde, Handball als Ausgleichssport. Mit der neu gegründeten Damenmannschaft Hypobank City Center St. Pölten nahm er an der Meisterschaft teil und gewann vier Staatsmeistertitel. Das war damals die Geburtsstunde von Hypo Niederösterreich, dem heutigen Handball-Serienmeister und achtmaligen Champions League Sieger. Falken „verschenkten“ einen möglichen HeimsiegKremser Handballer spielten in Linz groß aufHypo NÖ besiegte spanisches TeamHard zum Auftakt harter Prüfstein für die KremserStadtchef Stadler empfing Union HandballerinnenUHK Krems scheiterte nach großartiger LeistungHandball-Hypo peilt den nächsten Titel anStockeraus Damen-Team erstmals ÖHB-Cup-SiegerUnion-Handballerinnen stehen im Cup-FinaleUHK voll auf Kurs in die oberste TabellenregionUHK Krems verpasste Einzug ins ViertlfinalePetar Angelov sicherte Kremser Auswärtssieg