Ausrutscher in Schwaz – Krems erwartet Endspiel

UHK Krems bekam Anton Prakapenia (mit Ball) nicht in den Griff. - Foto: HB Tirol.
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HANDBALL. Krems vergab Chance, das Ober Play-off vorzeitig  zu fixieren. Es kommt Entscheidungsspiel gegen Westwien.

Schwaz Handball – UHK Krems 26:25 (11:16). – Tore: Anton Prakapenia (7), Balthasar Huber (6), Alexander Wanitschek (4), Josef Steiger (4), Hleb Harbuz (3), Armin Hochleitner (1), Damir Djukic (1). –  UHK Krems: Tobias Schopf (6), Fabian Posch (5), Aron Tomann (5), Norbert Visy (4), Vlatko Mitkov (4), Günther Walzer (1) . – Eine Achterbahnfahrt der Gefühle erlebten Spieler und Betreuer beider Mannschaften. Vieles schien lange Zeit für einen Auswärtserfolg der Kremser zu sprechen, ehe die Hausherren das Ruder in Hälfte zwei doch noch herumreißen konnten.

Mit dem knappen 26:25-Sieg überholte Schwaz die Niederösterreicher in der Tabelle und kommt derzeit auf 21 Punkte. Am finalen Spieltag des Grunddurchgangs benötigen die Tiroler am kommenden Freitag zumindest ein Remis in Hard, um das Obere Play-off fix zu erreichen. Der Moser Medical muss nun im letzten Spiel des HLA-Grunddurchganges diesen Freitag gegen West Wien voll punkten, um in’s Obere Play-off zu kommen. Zuvor müssen die Kremser schon am Dienstag im Cup-Achtelfinale bei Westwien Margareten antreten.

Nach anfänglichem Abtasten stand es nach zwölf Minuten 5:5. Doch in der Folge übernahm der UHK Krems zunehmend das Kommando. Die Tiroler konnten sich im Angriff nicht mehr richtig in Szene setzen, scheiterte oft an Gäste-Keeper Musel oder schon an dessen Vorderleuten. Tobias Schopf erzielte in der 23. Minute bereits das 13:7. Die Niederösterreicher hatten das Obere Play off beim Halbzeit2esultat von 11:16 schon fix vor Augen.

Schwazer Umstellung bracht Umschwung

Doch in der zweiten Halbzeit kam tatsächlich die Wende. Raúl Alonso stellte die Deckung um: Alexander Wanitschek nahm in vorgezogener Position den Kremser Spielmacher Vlatko Mitkov weitgehend aus dem Spiel. Zudem liefen vor allem Anton Prakapenia, der sein Team vorantrieb und Aliaksei Kishov so richtig heiß. Krems brachte es in 28 Minuten gerade einmal auf fünf Treffer – die Schwazer holten zunächst Tor um Tor auf und gingen in der 50. Minute mit 22:21 in Führung. Zwei Minuten vor Schluss machte Balthasar Huber sogar das 26:21. Mit einem Kraftakt hatte Sparkasse Schwaz Handball Tirol den Heimsieg errungen, die letzten Treffer der Gäste kamen zu spät.

Enttäuscht gibt sich Krems-Trainer Herbert Lastowitza: „Wir hatten eigentlich alles im Griff, haben eine tolle erste Halbzeit gespielt. Allerdings haben uns aufgrund des verletzungsbedingten Ausfalls von Sebastian Feichtinger die Alternativen im Rückraum gefehlt, die Mannschaft wurde sukzessive müder. Dann sind wir außerdem immer wieder an Kishov gescheitert. Sehr schade, wir hätten das Obere Play-off fixieren können, müssen am Freitag nun Westwien schlagen.“

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