Hollabrunn chancenlos, St. Pölten steht im Finale Themen:Handball Gunnar Prokop erzielte fünf Tore. - Foto. Die Falken Von: Heinz Harauer 6. Mai 2017 HANDBALL. HSG Graz und die Falken aus St. Pölten stehen im Finale, wo das erste Spiel am 20. Mai in Graz stattfindet. UHC Erste Bank Hollabrunn – HSG Graz 26:34. – Beste Torschützen: Biber (7), Ivanovic (6); Schweighofer (7), Spendier (6). – Nach der klaren Auswärtsniederlage wollten sich die Weinviertler, bei denen Andi Czech und Milan Ivanovic nach der Saison die Karrieren beenden, gebührend von ihrem Heimpublikum verabschieden. Doch die Grazer, bei denen Matjaz Borovnik nach kurzer Verletzungspause sein Comeback gab, hatten etwas dagegen. Wie schon im Heimspiel in Graz, drückten Schweighofer und Co. von Beginn an aufs Gas und übernahmen rasch das Kommando. Mitte der ersten Hälfte konnten die Gäste auf 10:5 erhöhen – auch eine kurze anschließende Schwächephase brachte die Steirer nicht aus dem Konzept. Die Weichen für den erhofften Auswärtssieg stellten die Gäste noch vor der Halbzeitpause. Mit einem komfortablen 21:13 Vorsprung aus Sicht der Grazer, ging es in die Kabinen. Auch in Halbzeit zwei ließen die Steirer nicht locker und spielten munter drauf los. Ales Pajovic nutzte den Vorsprung um wieder die gesamte Bank auflaufen zu lassen, was dem Spielverlauf keinen Abklang tat. Rückraumspieler Spendier nutzte seine Chancen und konnte sich mehrmals in der Schützenliste eintragen. Am Ende gab es einen ungefährdeten 34:26 Auswärtssieg der Grazer, gleichbedeutend mit dem Einzug ins Finale, bei dem die Grazer im ersten Spiel Heimrecht haben. St. Pölten sorgte für die Überraschung HSG Remus Bärnbach/Köflach – SU Falkensteiner Katschberg – St. Pölten 22:24. – Beste Torschützen: Hallmann (7); Weilguny (7), Prokop (5). – Wie schon im ersten Duell im Landessportzentrum in NÖ entwickelte sich ein rasantes, spannendes Duell auf Augenhöhe. Die Steirer können einen knappen Vorsprung lange Zeit halten, in der 16. Spielminute gelingt es den Hausherren erstmals auf +2 zu erhöhen. Mit einer knappen 12:10 Führung aus Sicht der Steirer ging es anschließend in die Pause. Beide Torhüter boten ansprechende Leistungen und hielten das Spiel durchwegs offen. Nach Wiederanpfiff gelingt es den Bärnbach/Köflachern sofort Fuß zu fassen und Hallmann & Co. ziehen auf 14:11 davon. Mit unnötigen technischen Fehlern und Fehlwürfen bringen sich die Weststeirer aber selbst aus dem Konzept. Die Falken schließen auf und gleichen durch Wieninger zum 14:14 aus. Wenig später gelingt durch Prokop erstmals die Führung an diesem Abend. Das Spiel bleibt weiter offen, auch wenn die Gäste auf zwei Tore davonziehen können. Gesslbauer gleicht in der 48. Spielminute zum 20:20 aus. Kurz vor Schluss müssen die Gastgeber eine Zwei-Minuten Strafe für Spielmacher Cancar in Kauf nehmen und kassieren prompt das 22:23. Den Schlusspunkt setzt Markus Wagesreiter, der die Aufstiegsträume der Steirer dann endgültig begräbt – 24:22. Mit diesem Auswärtssieg stellen die Falken in der Best-of-three Serie auf 2:0 und benötigen kein Entscheidungsspiel, um der HSG Graz ins Finale zu folgen. Kommendes Wochenende haben somit beide Finalisten spielfrei, ehe es am 20. Mai in der ASKÖ Halle zum ersten Aufeinandertreffen kommt. Falken „verschenkten“ einen möglichen HeimsiegKremser Handballer spielten in Linz groß aufHypo NÖ besiegte spanisches TeamHard zum Auftakt harter Prüfstein für die KremserStadtchef Stadler empfing Union HandballerinnenUHK Krems scheiterte nach großartiger LeistungHandball-Hypo peilt den nächsten Titel anStockeraus Damen-Team erstmals ÖHB-Cup-SiegerUnion-Handballerinnen stehen im Cup-FinaleUHK voll auf Kurs in die oberste TabellenregionUHK Krems verpasste Einzug ins ViertlfinalePetar Angelov sicherte Kremser Auswärtssieg