Ivona Dadic holte Bronzemedaille in Tallinn

Jubelte über die Bronzemedaille: Ivona Dadic
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LEICHTATHLETIK. Auch der zweite Tag der U23-EM in Tallinn lief hervorragend für Österreichs   Siebenkämpferinnen. Die Welserin Ivona Dadic holte nach acht Jahren wieder U23-Edelmetall für Österreich.

Ivona Dadic (PSV-Hornbach Wels) begann den Tag mit einer Saisonbestleistung im Weitsprung mit 6,08m. Im Speerwurf folgten gute 44,70m. Im abschließenden 800m-Lauf ging Ivona Dadic an ihre Grenzen und lief mit 2:17,36 zur Bronzemedaille und zum neuen österreichischen Rekord von 6033 Punkte. Damit ist sie die erste Österreicherin die 6000 Punkte übertreffen konnte. Die Athletin von Gregor Högler und Philipp Unfried sorgte damit für das erste U23-EM-Edelmetall seit acht Jahren und die fünfte EM-Medaille in dieser Altersklasse in der ÖLV-Geschichte.

Ivona Dadic zurück auf der Erfolgsspur

Nach dem erfolgreichen Jahr 2012, das vom österreichischen Rekord (5959 Punkte) und der Olympiateilnahme in London gekrönt war, hatte Dadic vor allem im Vorjahr zahlreiche Rückschläge zu verzeichnen. Erst seit dem die heutige Bronzemedaillen-Gewinnerin mit den beiden ÖLV-Trainern Gregor Högler und Philipp Unfried, der auch Beate Schrott als Trainer an die Weltspitze heranführte, zusammenarbeitet und ihrer Lebensmittelpunkt in die Südstadt verlegt hat, geht es wieder bergauf mit der hochtalentierten Welserin. Selbst ein Bänderriss im Knöchel bei den österreichischen Vereine-Meisterschaften im Mai brachten das neue Erfolgsgespann nicht mehr aus der Spur.
„Ich freue mich, dass es nach drei Jahren wieder so gut geht, ich einen neuen österreichischen Rekord aufstellen und die Bronzemedaille gewinnen konnte. Sie bedeutet mir sehr viel. Ich bedanke mich bei meinen Trainern und beim Verband, die in den schweren Zeiten zu mir gestanden haben“, sagte eine überglückliche Ivona Dadic.

Auch Verena Preiner (Union Ebensee) überzeugte am zweiten Tag mit 5,75m im Weitsprung und 45,70m im Speerwurf. Mit einer neuen Bestzeit über 800m von 2:12,43min gelang Ebenseerin eine weitere, tolle Verbesserung um 128   auf 5840 Punkte. Damit rückte Sie von Platz sechs auf den hervorragenden vierten Platz nach vor. Verena Preiner ist zudem auch in zwei Jahren wieder bei der U23-EM startberechtigt.

Kira Grünberg (ATSV  Innsbruck) konnte im Stabhochsprung-Finale 4,15m und 4,25m jeweils im ersten Versuch überspringen, scheiterte dann aber dreimal an 4,35m und belegte den geteilten vierten Rang.
Eva Wimberger (ULC  Linz Oberbank) qualifizierte sich am  Vormittag mit Rang drei im Vorlauf mit 13,75s für das 100m Hürden Semifinale. Dort lief sie 13,78s und auf Gesamtrang 14. Thomas Kain (ATSV  OMV  Auersthal) belegte Gesamtrang zehn über 400m Hürden. Auf das Finale der besten Acht fehlten 2/10s. Für Nikolaus Franzmair (ULC  Linz Oberbank) war im 800m Vorlauf mit 1:51,62min Endstation. Markus Fuchs (ULC  Riverside Mödling) lief im dritten Vorlauf über 200m 21,99s und konnte nicht den Aufstieg ins Semifinale schaffen.

Vorschau Tag 3: Morgen startet um 10:20 Uhr die Qualifikation für die 4x400m Frauen Staffel.

Fotos: Coen Schilderman

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