Karate-Training mit dem „Panther of the East“

Daniel Fiala (li.), Nadine Krämer, Raphael Agayev, Sebastian Schuster. - Foto: privat
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KARATE. Unter dem Motto „Lernen von den Besten“ lud seit Jahren der UKC Zen Tai Ryu HAK Weltmeister oder deren Trainer nach St. Pölten ein.

Insider erinnern sich sicher noch an die Seminare mit den italienischen Weltmeistern Dario Marchini und Luca Valdesi oder dem japanischen Meistermacher Yoshimi Inoue und dessen Weltmeisterinnen Mie Nakayama und Rika Usami.


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Diesmal wurde im slowenischen Celje die einmalige Gelegenheit genützt, mit dem derzeit weltbesten Kumite-Athleten, Raphael Agayev ein Trainingswochenende zu verbringen. Sein Kampfstil und seine Geschwindigkeit haben dem Aserbaidschaner den Spitznamen „Panther of the East“ eingebracht. Der nunmehr Dreißigjährige konnte in den letzten elf Jahren vier Weltmeistertitel und zehn Europameistertitel im Kumite gewinnen, wurde 2013 in Cali (Kolumbien) World Games-Sieger und holte sich heuer bei den Europaspielen in seiner Heimatstadt Baku vor heimischen Publikum die Goldmedaille.

Die Zen Tai Ryu HAK- Athleten Nadine Krämer, Sebastian Schuster und Daniel Fiala hatten nun die Möglichkeit, vom „Best of the Best“ zu lernen. Sie wurden nicht nur mit der ausgeklügelten Taktik, der technischen Raffinesse und der konditionellen Überlegenheit des „Panthers“ konfrontiert, sondern hörten zu ihrem Erstaunen, dass auch im Freikampf die klassische Grundschule (Kihon) und die Dojo-Etikette für das Erlangen der erforderlichen Konzentration und mentalen Stärke von größter Bedeutung sind.

Die nächste Fortbildung ist noch vor Weihnachten: Die Griechin Ekatherina Loukopoulos, Grand Dame der klassischen Kampfsport-Welt, kommt in die Landeshauptstadt, um Kobudo zu unterrichten.


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