Benjamin Karl hat in Carezza Saisonauftakt

Poditive Erinnerung an Carezza: 2011 gewann Benny Karl das Weltcuprennen. - Foto: zVg
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SNOWBOARD. Im italienischen Carezza eröffnen auch die Raceboarder mit einem Parallelriesentorlauf die Jagd nach Weltcup-Punkten.

Seit fünf Jahren werden auf dem „Pra-di-Tori“-Hang Weltcuprennen ausgetragen. Und in jedem Jahr hat es  einen rot-weiß-roten Sieg gegeben: Benjamin Karl eröffnete 2011 mit seinem Triumph im Parallelslalom den heimischen Erfolgsrun, den Andreas Prommegger (2012/PGS), der mittlerweile zurückgetretene Anton Unterkofler (2013/PGS) und im Vorjahr Marion Kreiner (PGS) prolongierten.


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„Nach einer mehr als dreimonatigen Vorbereitungszeit sind alle schon heiß darauf, dass es jetzt endlich losgeht. Wir haben uns in der Vorwoche auf der Reiteralm den letzten Schliff geholt und dort auf einem ähnlich steilen Hang wie in Carezza trainiert. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, viele Schneetage absolviert und bei unterschiedlichen Bedingungen trainiert. Wir verfügen über ein geschlossen starkes Team, das in jedem Rennen für Podiumsplätze gut ist“, blickt ÖSV-Parallel-Headcoach Bernd Krug dem Auftakt optimistisch entgegen.

In Carezza Benjamin Karls letzter Weltcupsieg vor vier Jahren

Benjamin Karl hat vor vier Jahren in Carezza seinen 14. und bisher letzten Weltcuperfolg gefeiert. „Ich stehe nach wie vor gerne ganz oben, und dafür habe ich auch hart gearbeitet. Wir haben ein Kunstschneetraining vom Feinsten absolviert und die Testphase mit den Boards abgeschlossen. Ich bin körperlich fit und habe schon lange keinem Rennen mehr so entgegen gefiebert wie diesem jetzt in Carezza“, kann der vierfache Weltmeister den Saisonstart schon gar nicht mehr erwarten. Der Wilhelmsburger fährt in Carezza übrigens sein erstes Rennen dieser neuen Saison. „Am Material wurde bis zur letzten Minute gefeilt. Die Motivation ist definitiv da und ich freue mich schon auf den ersten Weltcup hier in Carezza mitten in den Südtiroler Dolomiten“, so der Trendsport Weichberger-Boarder.  In Südtirol startet er in die zehnte Weltcupsaison. „Das Ziel ist klar: Bei jedem Rennen Spaß zu haben und gute Punkte für den Gesamtweltcup holen. Vielleicht kann ich ja heuer wieder ganz vorne mit mischen.“

Körperlich gehört der zweifache Olympia-Medaillengewinner seit jeher zu den stärksten Boardern im Starterfeld, aber auch in diesem Bereich konnte er dank seiner zahlreichen Rad-Abenteuer im Sommer – darunter zwei Mal Alpen-Überquerung – und konsequenter Vorbereitung noch einmal einen Schritt nach vorne machen.

Die Mission in einer Saison ohne Großereignis? Zum vierten Mal den Gesamt-Weltcup gewinnen. „Mein Ziel ist es weiterhin, der erfolgreichste Snowboarder aller Zeiten zu werden. Und da gehören Kristallkugeln genauso dazu wie Olympia- und WM-Medaillen.“

ÖSV-Aufgebot für den PGS-Weltcup in Carezza (ITA):
Damen (7): Julia Dujmovits (B), Bernadette Ernst (ST), Marion Kreiner (ST), Ina Meschik (K), Claudia Riegler (S), Sabine Schöffmann (K), Daniela Ulbing (K).
Herren (7): Benjamin Karl (NÖ), Sebastian Kislinger (ST), Lukas Mathies (V), Alexander Payer (K), Andreas Prommegger (S), Lukas Schneeberger (ST), Johann Stefaner (K).


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