Kein Spitzenplatz beim Slalom in Augsburg

Ein Torfehler kostete Corinna Kuhnle in Augsburg ein Spitzenplatz. - Foto:Nina Jelenc
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WILDWASSERSLALOM. Corinna Kuhnle und Viktoria Wolffhardt landen beim Weltcup in Augsburg auf den Plätzen 9 und 10.


 Die beiden Niederösterreicherinnen Corinna Kuhnle und Viktoria Wollfhardt landeten im K1-Finale beim zweiten Slalom-Weltcup der Saison in Augsburg/GER nicht im Spitzenfeld. Ein schwerer Torfehler von Kuhnle verhinderte einen Podestplatz und Wollfhardt bekam neben vier Strafsekunden für zwei Torberührungen zusätzlich eine 50-Sekunden Strafe aufgebrummt.

Corinna Kuhnle startete perfekt in ihren Finallauf und war bis wenige Tore vor Schluss noch auf Medaillenkurs. Bei einer schwierigen Torkombination riskierte die Höfleinerin  allerdings zu viel und fuhr bei Tor Nummer 22 vorbei. Sie kämpfte sich dennoch gegen den Strom zurück, passierte das Tor korrekt, verlor bei dieser Aktion allerdings rund zehn Sekunden und somit eine Spitzenplatzierung. „Es war eine Torkombination, die verschieden gefahren werden kann. Ich wollte einfach schnell sein und habe zu viel riskiert. Bis auf diesen Fehler hatte ich meinen Lauf aber voll unter Kontrolle und weiß, dass ich ohne diesen Fehler am Podest gelandet wäre“, meinte Kuhnle.

Wohlffhardt zu riskant unterwegs

Viktoria Wolffhardt startete als dritte Läuferin in das Finale der besten Zehn. Nach zwei Torberührungen gleich im ersten Streckenabschnitt musste die Tullnerin alles riskieren, wurde aber nicht belohnt. Aufgrund einer zu engen Linie passierte sie ein Tor nicht richtig und bekam für diesen Fehler zusätzlich 50 Strafsekunden. „Auch wenn es heute nicht für eine Top-Platzierung gereicht hat, bin ich dennoch sehr zufrieden mit dem Wochenende. Ich hatte endlich wieder ein paar gute Läufe und bin happy, dass ich den Speed im Rennen umsetzen konnte“, so Wollfhardt.

Cheftrainer Helmut Oblinger ist mit den Ergebnissen zwar nicht ganz zufrieden, zeigte aber keinen Grund zur Beunruhigung. „Die Gesamtperformance von Conni und Vicki war gut. Ohne Fehler wären beide in den Top-Fünf gelandet was zeigt, dass der Speed stimmt. Nach der EM als ersten Saisonhöhepunkt ist bei uns alles auf die WM im Herbst ausgerichtet und man darf jetzt einfach nicht vom Weg abkommen.“

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