Die Hoffnungen liegen nun bei der Weiz Rallye

Für Michael Kogler und dem Citroen DS 3 lief es bei der Schneebergland Rallye nich nach Wunsch. - Foto: Unior Racing Team Austria
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MOTORSPORT. Für Michael Kogler und dem Citroen DS 3 war die Schneebergland Rallye alles andere als erfolgreich.


Nachdem Michael Kogler in der Rallyestaatsmeisterschaft derzeit nach drei Läufen am zweiten Gesamtrang liegt, nahm sich der Kremser auf der sehr harten Schotterrallye im Schneebergland vor, voll auf Angriff zu fahren. Es hatten sich ohnehin nur 25 Teams nach Rohr am Gebirge gewagt und diese extrem materialfordernde Rallye in Angriff zu nehmen. 30 Grad im Schatten verlangten nicht nur vom Citroen DS 3 Rennwagen alles ab, sondern Pilot und Copilotin kamen dabei ordentlich ins Schwitzen.

Probleme vom Anfang an

Der Auftakt war allerdings alles andere als erfreulich: Schon auf der ersten Sonderprüfung (Kalte Kuchl) löste sich der Turboschlauch vom Motor: Kogler musste mit 70 statt mit 209 PS  das Auslangen finden. Er versuchte zwar den Schaden notdürftig zu reparieren, aber  auf der 22 Kilometer langen  zweiten Sonderprüfung hatte der Bolide trotzdem nicht die volle Motorleistung.  Erst beim Service konnten die Mechaniker den Schaden beheben und die Crew hoffte, dass Kogler die daraufhin noch verbleibenden sechs Sonderprüfungen die verlorene Zeit (immerhin eine gute Minute Rückstand ) noch aufholen könne.
Leider gab es aber derart viele Unfälle ( fast das gesamte Spitzenfeld um Mundl Baumschlager fiel aus) , sodaß nur mehr vier weitere Sonderprüfungen gewertet wurden. Zwei Sonderprüfungen von je 25 Kilomter wurden abgebrochen und nicht gewertet.

So mußte sich das Unior Racing Team Austria mit einem siebenten Gesamtrang, den dritten Platz in der 2 WD Wertung und einen Klassensieg begnügen. Nun hofft Teamchef Gottfried Kogler, dass es beim nächsten Lauf in vier Wochen bei der Weiz Rallye besser laufen wird.

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