Major-Sieger Y.E. Yang schlägt in Atzenbrugg ab

Silvia Kelemen (Head of Public Relation Lyoness Group AG), Bernd Wiesberger, Sepp Straka, Titelverteidiger Chris Wood und Ali A. Al-Khaffaf (Golf Open Event GmbH). - Foto: GEPA/Lyoness Open".  
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GOLF. Die Topstars der Lyoness Open in Atzenbrugg setzen voll auf Angriff. Bernd Wiesberger und Chris Wood wollen sich zum zweiten Mal in die Siegerliste eintragen.

Der erste Aufschlag  beim österreichischen European-Tour-Turnier im Diamond Country Club in Atzenbrugg ist am Donnerstag. Schon jetzt zeigten sich vor allem Titelverteidiger Chris Wood (er gewann unlängst das BMW PGA Championship) und Bernd Wiesberger voll motiviert und guter Dinge. „Ich bin nach meinem Sieg in Wentworth mit einem guten Gefühl und viel Selbstvertrauen nach Atzenbrugg gekommen. Es ist immer hilfreich, wenn einen schöne Erinnerungen begleiten und man weiß, dass es schon einmal gut geklappt hat. Aber im Golf ist man nie unschlagbar und man hat sowieso keine Garantie, dass es heuer gleich laufen wird wie im Vorjahr“, erklärt Wood. Der 28-jährige Engländer weiß, dass die Erwartungshaltung ziemlich groß ist, bis dato ist es aber noch keinem Sieger der Lyoness Open gelungen, seinen Titel zu verteidigen. Ob er sich mit einem zweiten Sieg in die Geschichtsbücher eintragen kann, dazu gibt er sich ganz vorsichtig: „Warten wir die ersten Tage ab – am Sonntag kann ich mehr dazu sagen.“

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Auch Lokalmatador Wiesberger darf in diesem Jahr noch einen Titel verteidigen – bei den Open de France im Juli in Paris. Ob er sich im SPORT.LAND.Niederösterreich zum zweiten Mal in die Siegerliste eintragen kann? „So ein starkes Starterfeld haben wir hier noch nie gehabt, da muss man jeden einzelnen erst einmal schlagen“, antwortet der Burgenländer, „auf jeden Fall muss man zu 100 Prozent in Topform sein. Ich bin ausgeruht, motiviert und habe zuletzt gut trainiert – ob es für einen Sieg reicht, kann man aber im Vorhinein nie sagen.“ Den Diamond Course lobt Österreichs Nummer 1 ganz besonders. Für ihn gibt es unzählige Möglichkeiten, wo man gewinnen, aber auch verlieren kann. „Der Platz ist in einem hervorragenden Zustand und ist härter geworden, was im Interesse der Spieler ist“, so Wiesberger, der in dieser Woche natürlich mehr Aufmerksamkeit genießt als bei anderen Turnieren: „Man hat zwar immer eine gewisse Anspannung, die braucht man auch. Aber natürlich ist da schon viel Routine dabei. Grundsätzlich spiele ich sehr gerne vor vielen Zuschauern, daher hoffe ich auch, dass viele Golffans in den nächsten Tagen nach Atzenbrugg kommen werden.“

Für Sepp Straka sind die Lyoness Open ein ganz besonderes Turnier, er schlägt im Tullnerfeld nämlich erstmals als Pro ab. „Ich bin Lyoness sehr dankbar, dass sie mir die Wild Card gegeben haben und ich mein erstes Turnier als Professional Player ausgerechnet in Österreich spielen kann“, so der 23-Jährige, der seit neun Jahren im US-Bundesstaat Georgia lebt (Vater ist Österreicher, Mutter US-Amerikanerin). Sein Ziel für die Zukunft ist klar: „Dorthin zu kommen, wo Wood und Wiesberger schon sind – auf die European Tour.“ Dafür will er sich in dieser Woche auch von den Stars etwas abschauen, lernen kann man schließlich von jedem etwas. Und er will es auf jeden Fall besser machen als im Vorjahr. Damals war er nach dem ersten Tag sensationell bester Österreicher auf Platz 22, am zweiten Tag fiel er jedoch zurück und verpasste schließlich den Cut. „Letztes Jahr habe ich mich zu sehr auf mein langes Spiel verlassen. Heuer habe ich hart daran gearbeitet, mein kurzes Spiel zu verbessern. Ich freue mich schon riesig auf die nächsten Tage.“


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Zum dritten Mal ein Major-Sieger in Atzenbrugg

OK-Chef Ali A. Al-Khaffaf (Golf Open Event GmbH) konnte Major-Sieger Y.E. Yang bereits begrüßen. Der Südkoreaner 2009 besiegte bei der PGA Chamnpionsship Superstar Tiger Woods und gewann als erster Asiate ein Major. Yang ist somit der dritte Major-Sieger (nach Padraig Harrington und John Daly), der sich in Atzenbrugg die Ehre gibt. Al-Khaffaf musste zuletzt zwar die Absagen von Stephen Gallacher und Victor Dubuisson zur Kenntnis nehmen, zeigt sich aber dennoch sehr zufrieden mit dem attraktiven Starterfeld: „Gallacher war schon beim Nordea Masters stark gehandicapt, hat alles probiert und hätte sehr gerne bei uns gespielt, musste aber letztlich aufgrund einer hartnäckigen Handverletzung w. o. geben. Wir können uns trotzdem auf vier spannende Tage freuen, die Liste der Spieler, die dieses Turnier gewinnen können, ist sehr lang.“

Gleichzeitig konnte Al-Khaffaf dafür einem Österreicher eine große Freude bereiten: Manuel Trappel bekam im letzten Moment eine Wild Card für die Lyoness Open. „Gemeinsam mit dem Österreichischen Golfverband haben wir uns intensiv darum bemüht, dem zweitbesten Österreicher in der aktuellen Weltrangliste noch eine Einladung zu geben. Ein Grund ist auch, dass Trappel Chancen auf eine Teilnahme bei den Olympischen Spielen hat und wir ihm so die Möglichkeit geben wollen, Punkte für die Rangliste zu sammeln“, erklärt Al-Khaffaf.

Für Silvia Kelemen, Head of Public Relation Lyoness Group AG, ist auf die Kooperation mit der Sporthilfe ganz besonders stolz. So kann jeder, der in Zukunft mit einer Sporthilfe Cashback Card einkauft, die Österreichische Sporthilfe unterstützen und die heimischen Sportler fördern.“

Pro-Am mit prominenten Persönlichkeiten

Traditionell eröffnet das Pro-Am am Mittwoch die Lyoness Open (Start um 8 Uhr bzw. 13.30 Uhr). Neben dem Erlebnis, gemeinsam mit einem European-Tour-Pro eine Golfrunde zu bestreiten und wertvolle Tipps zu erhalten, zeichnet sich ein Pro-Am-Startplatz im Rahmen der Lyoness Open vor allem auch dadurch aus, einen Golfplatz auf European-Tour-Niveau einen Tag vor dem offiziellen Turnierstart zu bespielen.


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Viele bekannte Persönlichkeiten aus der Welt des Sports, der Unterhaltungsbranche und der Wirtschaft lassen sich dieses Erlebnis nicht entgehen und werden am Mittwoch den Diamond Course für die Golfstars „aufwärmen“. Unter anderem mit dabei: „Mr. Millionenshow“ Armin Assinger, Kabarettist Reinhard Nowak, Puls-4-Moderator Volker Piesczek und Sporthilfe-Geschäftsführer Anton Schutti. Mit Ex-Teamchef Josef Hickersberger und Gustl Starek stehen außerdem zwei Granden des österreichischen Fußballs am Abschlag, mit Claudia Kristofics-Binder versucht sich eine ehemalige Weltklasse-Eiskunstläuferin auf dem Grün. Auch aktive Sportler zeigen ihre Talente auf dem Golfplatz – so etwa Wasserspringer Constantin Blaha (EM-Dritter und Olympia-Starter) oder  ÖSV-Abfahrer Christian Walder und BMX-Ass Senad Grosic.

Kinderbetreuung und Golftraining

Die Lyoness Open kümmern sich um den Nachwuchs – das ist wieder ganz deutlich zu sehen. Nicht nur, weil die heimischen Talente eine Chance bekommen, sondern auch was die Kinderbetreuung vor Ort im Diamond Country Club angeht. Während die Eltern nämlich die Golfstars auf ihrer Runde begleiten, können die Kinder inzwischen vom Team vom „Junior Golf Training Center“ unter der Leitung von Martin Rentenberger und dem DCC betreut werden und dabei gleich in den Golfsport reinschnuppern. An allen vier Tagen (9. bis 12. Juni) wird dieses Training angeboten, bei Voranmeldung unter der E-Mail-Adresse fwd@golfopenevent.com bekommt das Kind eine Akkreditierung und die Eltern freien Eintritt.

Programm Lyoness Open:
Mittwoch, 8. Juni: Offizielles Pro-Am der Lyoness Open, Start um 8.00 Uhr bzw. 13.30 Uhr
Donnerstag, 9. Juni:  Tag 1 des European-Tour-Turniers, Start um 7.30 Uhr;
Freitag, 10. Juni: Tag 2 des European-Tour-Turniers, Start um 7.30 Uhr; Cut der besten 65
Samstag, 11. Juni: Tag 3 des European-Tour-Turniers;
Sonntag, 12. Juni: Finaltag des European-Tour-Turniers; um ca. 16.30 Uhr Siegerehrung auf Grün 18

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