Mehr Copacabana geht nicht mehr in Wien Themen:Beachvolleyball Von: Heinz Harauer 23. Juni 2015 BEACHVOLLEYBALL. Clemens Doppler und Alex Horst sowie Stefanie Schwaiger und Barbara Hansel trainieren in Wien auf Rio-Sand. Sportminister Gerald Klug und Peter Schröcksnadel haben sich davon ein Bild von der Arbeit gemacht. Beim Trainingsbesuch in Wien präsentierten die Athletinnen und Athleten des Projekt Rio-Medaillenkaders die Maßnahmen, die im Rahmen des Förderprogramms finanziert wurden. Insgesamt stellt das Sportministerium fünf Millionen Euro im Jahr bereit, damit sich Österreichs Spitzensportlerinnen und -sportler bestmöglich auf die Olympischen und Paralympischen Spiele 2016 vorbereiten können. Vom Sand in Rio de Janeiro wurde eine Probe nach Österreich gebracht, die dann hier von einem Unternehmen analysiert und als Spezialmischung nachgebaut wurde. Sportminister Gerald Klug: »Mit dem Projekt Rio schaffen wir für unsere Sportlerinnen und Sportler Trainingsbedingungen, die sie sich sonst nicht leisten können. Wir haben dabei unterstützt, in Wien einen Beachvolleyballplatz mit dem gleichen Sand wie in Rio de Janeiro zu bauen. Damit trainieren die Athletinnen und Athleten hier auf demselben Boden, auf dem sie dann vor Ort um eine Medaille kämpfen. So helfen wir die Vorbereitung auf die Olympischen Spielen zu optimieren.« So wurde vom Sand in Rio de Janeiro eine Probe nach Österreich gebracht, die dann von einem Unternehmen analysiert und als Spezialmischung nachgebaut wurde. Dementsprechend optimistisch istClemens Doppler: »Wir sind gut in die Saison gestartet und nehmen nun voll auf die Olympischen Spiele Kurs. Unser Ziel ist es, in Rio de Janeiro eine Medaille zu machen. Das Projekt Rio ermöglicht uns dafür eine perfekte Vorbereitung.« WM-Gegner akribisch ausspioniert Im Rahmen des Projekts Rio wurden unter anderem Spezialbetreuer für Statistik und Spielanalyse gefördert. Martin Plessl, Chef-Statistiker des Österreichischen Volleyballverbandes dazu: »Wer den Gegner genau kennt, kann dessen Schwächen ausnützen und die eigenen Stärken ausspielen. Das bringt uns einen entscheidenden Vorteil bei der Weltmeisterschaft kommende Woche und bei den Olympischen Spielen nächstes Jahr. Wir erstellen von allen relevanten Gegnern detaillierte Spielerprofile und bereiten so unsere Teams optimal vor.« Zur Vorbereitung der anstehenden Weltmeisterschaft analysiert Plessl die Spielmuster der gegnerischen Teams. Er findet zum Beispiel heraus, in welche Richtung ein Spieler angreift, wie dieser ein Flatter- oder ein Sprungservice annimmt und welche Fehler ihm in Stresssituationen häufig unterlaufen. Für die WM bereitet Plessl die Daten der Gegner für den Trainer Robert Nowotny auf, der eine entsprechende Spieltaktik erstellt und das Training von Doppler/Horst darauf abstimmt. Auch gefördert wurden über das Projekt Rio eine Ballmaschine, die Aufschläge mit einer Geschwindigkeit bis über 100 km/h simuliert und ein Video-Feedback-System, bei dem Trainingssequenzen über Video aufgezeichnet und mit Zeitverzögerung auf eine Leinwand projiziert werden. Heim-EM in Klagenfurt ist Saison-Highlight Als ein besonderer Höhepunkt dieses Jahres geht die Heim-Europameisterschaft vom 28. Juli bis 2. August 2015 in Kärnten über die Bühne. Stefanie Schwaiger, Beachvolleyball-Europameisterin 2013 sagt: »Mit meiner Schwester Doris habe ich vor zwei Jahren die Goldmedaille in Klagenfurt gewonnen. Das war der größte Erfolg meiner bisherigen Karriere. Für Barbara und mich ist die diesjährige Heim-Europameisterschaft mit Sicherheit das absolute Saison-Highlight.« Neue Beachvolleyball-Saison – neues TeamDrei „freie“ Tage für Beachvolleyball-Elite in BadenEarly Bird Tickets für Tour Baden Open verfügbarBeachvolleyball-Weltklasse kommt wieder nach BadenBeachvolleyball Baden knackt Millionen-GrenzeSechs ÖVV-Duos im Viertelfinale beim Baden OpenFIVB World Tour Turnier im Badener StrandbadPromis testen vorab den Centercourt-SandJugendspiele in Brasilien: Träume sind geplatztÖVV-Hoffnungen liegen beim zweiten SpieltagÖVV-Team für das CEV Youth Cup Final steht festEine starke Gruppenphase war zu wenig