Mendy Swoboda triumphiert bei EM auch im KL2

Zweifacher Europameister: Mendy Swoboda. - Foto: Martin Pröll
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KANU. Para-Kanute Mendy Swoboda krönte sich bei der Europameisterschaft in Plovdiv (BUL) zum Doppel-Europameister.


Nach seinem Sieg im VL2 holte der 27-jährige Oberösterreicher auch im paralympischen KL2-Bewerb Gold. Ana Roxana Lehaci und Viktoria Schwarz belegten im A-Finale über 200m den siebenten Platz.

Swoboda war als Favorit in die Europameisterschaft gegangen, hatte er doch sämtliche in dieser Saison ausgetragenen Weltcup-Rennen für sich entscheiden können. Bei der EM setzte er bereits im Vorlauf ein Ausrufezeichen und qualifizierte sich mit der schnellsten Gesamtzeit souverän für das Finale. Auch dort ließ Swoboda nichts anbrennen und verwies den Ukrainer Mykola Syniuk sowie Nicholas Beighton aus Großbritannien auf die Plätze.

Direkt nach seinem zweiten Streich hatte Swoboda seinen Fokus bereits auf das nächste Ziel gerichtet: „Doppel-Europameister ist schon ziemlich cool. Meine heutige Leistung ist aber sicher noch ausbaufähig bis zur Weltmeisterschaft in einem Monat. Ich mache mir aber jetzt keinen extra Druck deswegen und will dort eine gute Leistung zeigen.“ Mit Swobodas zweiter Medaille beendet Österreich die EM auf Platz zwei im Medaillenspiegel – hinter Großbritannien und vor der Ukraine.

Frauen-Duo auf Rang sieben im K2-Finale

Im K2-Finale über 200m belegten Ana Roxana Lehaci und Viktoria Schwarz den siebentenPlatz. „Unser Rennen war solide, aber auf den 200m geht es einfach extrem knapp zu“, so Ana Roxana Lehaci. Die neun Boote im Finale waren durch lediglich zwei Sekunden getrennt. Lehaci/Schwarz konzentrieren sich nun ebenfalls voll auf das Saisonhighlight, die Weltmeisterschaft im August in Racice (CZE).

Die Sprint-EM in Plovdiv geht mit dem K1 5000m Bewerb der Herren zu Ende. Österreich ist durch Mario Siegl in diesem Rennen vertreten.

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