Wimpassing souverän im Final Four gelandet

Starke Leistung des Wimpassinger Männerteams gegen Wels. - Foto: JCW
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JUDO. Der JC Wimpassing  zeigte auch gegen Multikraft Wels enormen Einsatz und erreichte einen sensationelles 7:7 gegen die bärenstarke Legionärstruppe aus Oberösterreich.

Es wurde der gastgebenden Mannschaft des JC Wimpassing Sparkasse wahrlich nicht leicht gemacht, ein Unentschieden in der eigenen Halle zu erkämpfen. Die Gegner von Multikraft Wels waren mit all seinen „Kanonen“ wie zwei ungarische Top-Legionäre, ein eingebürgerter Tschetschene und einer auf Lizenz, somit eigentlich vier Legionäre in einer Siebener- Mannschaft.

Nach ausgeglichenen Kämpfen in den vier leichteren Gewichtsklassen, wobei Lukas Reiter -66 kg und Patrick Ganselmayer -81 kg punkten konnten, sicherten sich in Folge die zwei Legionäre von Wels, als auch der 180 kg Koloss Daniel Natea für den JC Wimpassing die Punkte. Damit lagen die beherzt kämpfenden Violetten zur Pause knapp mit 3:4 im Rückstand.

David Klammert schlug Vize-Weltmeister

Trainer Adi Zeltner griff aufstellungsmäßig dann allerdings in die „Zauberkiste“.  Dieser Schachzug ging voll auf. Mit Siegen von abermals Reiter -66 kg, und Johnny Schmid -81 kg, stand es vor dem Retourkampf von David Klammert ( -90 kg) gegen den ungarischen Vize-Weltmeister Toth, fast aussichtslos 5:6 für die Gäste. Mit einer taktischen Meisterleistung und abschließendem Wurf, konnte sich Klammert jedoch gegen den favorisierten Elitekämpfer durchsetzen und stellte mit dem wohl wichtigsten Punkt des Tages im richtigen Moment die Weichen für die Gastgeber.
Im dann alles entscheidenden letzten Kampf, stieg Andi Mruk +100 kg auf die Matte und holte vor tosendem Publikum den sicheren Sieg zum 7:7 Remis.

In der Unterbewertung gewannen die Wimpassinger mit 64:46 und gehen nun mit großem Selbstvertrauen in ihr erstes Final Four am 28. November in Gmunden. Die Niederösterreicher haben damit das erklärte Saisonziel gleich in ihrem ersten Jahr in der obersten Bundesliga erreicht. Doch wer die junge Truppe kennt weiß, dass sie mehr wollen, weshalb sie um den Einzug ins Finale gegen den zehnfachen Bundesliga-Meister Flachgau alles geben werden, um am Ende im heiß begehrten Finale zu stehen.

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