Rehberger-Premiere in höchster Rallyeklasse

Bei der Premiere belegte Wolfgang Rehberger den starken vierten Rang. - Foto: Christian Böhm
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MOTORSPORT. Der Niederösterreicher Wolfgang Rehberger belegte bei seiner Premiere in der ORM in der 2WD Klasse der Rallye Waldviertel den guten vierten Rang.

Nach der heurigen Saison in der Austrian Rallye Challenge wollte sich der Niederösterreicher Wolfgang Rehberger mit dem ersten Einsatz bei einem ÖM-Lauf im Waldviertel selbst belohnen. Da die Stammbeifahrerin Vera Hinteramskogler diesmal dienstlich verhindert war, sorgte der Oberösterreicher Christoph Wögerer für die Ansage im Cockpit. Der DATAplexx Suzuki Swift S1600 wurde wieder von Zellhofer Motorsport vorbereitet und auch vor Ort erfolgreich eingesetzt.


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Für Rehberger bedeutete dieser Einsatz bei der Rallye Waldviertel absolutes Neuland. Erstens war die zu bewältigende Gesamt-Strecke um einiges länger als bei seinen bisherigen Rallyes zuvor und  man hatte bei den Sonderprüfungen nicht nur fünfzig, sondern knapp 150 Kilometer zu fahren. Dieser Mehraufwand setzte sich weiter fort, der Aufschrieb dauerte länger, damit auch der Zeitaufwand, was bei einem Geschäftsmann natürlich eine nicht unbedeutende Rolle spielt. Dann kam ein neuer Beifahrer dazu, mit dem man sich erst gegenseitig eingewöhnen musste und was besonders anzumerken ist, dass es der erste Einsatz bei einer Schotterrallye war.

Am ersten Rallyetag auf Platz drei beendet

Aber alle diese Punkte konnte man lösen, nur der Beginn der Rallye in St. Pölten war etwas zäh: „Wir hatten gleich auf der SP1 einen Ausritt, der natürlich Zeit gekostet hat. Mit der nötigen Wut im Bauch gelang es mir auf der zweiten Sonderprüfung gleich zum ersten Mal in der 2WD-Wertung eine Bestzeit zu erzielen, die mich auf den vierten Zwischenrang brachte. Durch eine weitere viertbeste Zeit konnte ich den ersten Rallyetag auf dem für mich sensationellen dritten Platz beenden. Am zweiten Tag standen viele Schotterprüfungen auf dem Programm, da hieß es für mich als Neuling ganz einfach lernen und wieder lernen. Trotzdem war ich mit meiner Leistung sehr zufrieden. Die Zusammenarbeit mit meinen Beifahrer klappte perfekt, ich bewegte mich in den SP-Platzierungen zwischen Rang 5 und 7 und landete in der Endwertung der ORM-2 WD Klasse an vierter Stelle. Vor der Rallye hatte ich mir mit einem Platz unter den Top-Acht ein Ziel gesetzt, dass ich mit dem vierten Platz wesentlich unterbieten konnte. Klar dass ich mich über dieses Ergebnis freuen konnte,“ so der DATAplexx Pilot im Ziel in Schloss Grafenegg.

Auch Driverscoach Michael Böhm, der selbst bei der Rallye erfolgreich unterwegs war, zeigte sich vom Ergebnis seines Schützlings erfreut: „Er ist eine absolut gute Rallye gefahren und hat auch was das Wichtigste war, das Ziel nach vielen Rennkilometern ohne Probleme gesehen.“


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