Nach Titel in Kapfenberg zur WM nach Peking

Souverän zum Sieg in Kapfenberg: Beate Schrott: Foto: ÖOC
Share Button

LEICHTATHLETIK. Nach den 13,06 Sekunden im Vorlauf hatte 100-m-Hürden-Rekordhalterin Beate Schrott bei den Staatsmeisterschaften noch mit einer Finalzeit unter 13 Sekunden spekuliert. Dann kam der Gegenwind.

Nach den 13,06 Sekunden im Vorlauf hatte 100-m-Hürden-Rekordhalterin Beate Schrott bei den Staatsmeisterschaften in Kapfenberg noch mit einer Finalzeit unter 13 Sekunden spekuliert. Doch dann kam der Gegenwind (- 2,6 m/s). Die St. Pöltnerin gewann den Endlauf in 13,27 Sekunden vor Eva Wimberger (13,77).

„Angesichts des starken Gegenwindes bin ich mit der Zeit durchaus zufrieden. Aber ganz so optimal war der Finallauf nicht mehr“, meinte die 27-jährige Niederösterreicherin nach dem Rennen. Im ersten Vorlauf war Beate Schrott auf Platz zwei – hinter der außer Konkurrenz startenden Alina Talaj (Blr/12,86) – gelandet. „Die 13,06 Sekunden waren durchaus o.k., beim Start und über die ersten Hürden war freilich noch Luft nach oben. Gegen Ende habe ich gegenüber Alina wieder aufgeholt.“

Der Finallauf in Kapfenberg war für Beate Schrott das letzte Rennen vor der WM in Peking (22. bis   30. August). Morgen fliegt sie zurück nach Arnheim, bereits tags darauf geht’s – mit Coach Rana Reider, Dreisprung-Olympiasieger Christian Taylor und 100-m-Hürden-Europameisterin Tiffany Porter – zum Trainingscamp nach Tokio. „Das WM-Semifinale ist für Peking mein Ziel. Mehr ist nach dem bisherigen Saisonverlauf nicht realistisch. Meine Zeiten sind doch ziemlich zusammengewürfelt – einmal gut, dann wieder nicht…. Ich hoffe, dass ich bei der WM einen sehr guten Lauf erwische! Aber jetzt freue ich mich auf das Trainingslager, das spezielle Hürdentraining kam ja zuletzt aufgrund der Wettkämpfe ein bisschen zu kurz“.

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*