Nur ein Sieg bringt die St. Pöltner Falken weiter

Hollabrunn-Kapitän Andreas Czech. - Foto: UHC
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HANDBALL. Am Samstag geht die Männer Bundesliga in die sechste Runde. Das Spitzenspiel findet in St. Pölten statt: Die Falken empfangen im Sporzentrum NÖ Verfolger Kärnten.

Tabellenführer gegen Verfolger, SU Falkensteiner Katschberg St.Pölten gegen Kärnten. Das ist am Samstag der Bundesligahit in der Landeshauptstadt. Der Aufsteiger ist mit zwei Punkten Rückstand erster Verfolger der Falken, die ohne Punkteverlust die Tabelle anführen. Es liegt genug Brisanz in dieser Partie. Denn mit einem Sieg könnten sich die Kärntner Gäste wieder an die Tabellenspitze katapultieren, wenn die Falken gewinnen, wächst der Abstand auf bereits vier Zähler an.

Bei den Falken läuft alles nach Plan. Zwar ist der im Training verletzte Alen Markovic (Bänderriss) neben Michael Seyfried (Kreuzbandanriss) noch rekonvaleszent, der Rest der Mannschaft brennt natürlich auf diese Begegnung und erwartet sich die Unterstützung vieler heimischer Fans. Die Marschrichtung ist klar, man will dem Aufsteiger keine Möglichkeit, geben die zwei Punkte zu holen, andererseits  soll die Tabellenführung ausgebaut werden. Torhüter Wolfgang Filzwieser erwartet ein enges Match: „Wichtig ist, dass wir über 60 Minuten eine geschlossene Mannschaftsleistung abrufen, denn Kärnten ist stark in die Meisterschaft gestartet. Wir spielen zu Hause und wollen mit der Unterstützung unseres Publikums den nächsten Schritt machen und werden alles geben, um die nächsten Punkte zu holen.“

Nach einem guten Saisonstart ist beim UHC Erste Bank Hollabrunn Sand ins Getriebe gekommen. Nach der Heimniederlage gegen Graz und dem unrühmlichen Auftritt in der Vorwoche in Tirol stehen Kapitän Andreas Czech & Co. gegen einen direkten Konkurrenten um einen Platz im Meisterplay-off unter Zugzwang. Für beide Teams geht es in dieser Partie darum, den Anschluss an die obere Tabellenhälfte zu wahren. Nachdem sich in dieser Saison ein äußerst ausgeglichenes Teilnehmerfeld präsentiert, zählen die Heimpunkte daher umso mehr. UHC-Manager Gerhard Gedinger zur Ausgangslage: „Nach den zuletzt eher schwachen Auftritten unserer Mannschaft wollen sich die Jungs gegen Trofaiach rehabilitieren und zeigen, dass sie besser als ihr Tabellenrang sind. Dass dies keine leichte Aufgabe wird, ist jedem klar, weil die Obersteirer für ihren Kampfgeist bekannt sind. Ungeachtet dessen ist aber auch jedem klar, dass man daheim punkten muss, um den Anschluss an die vorderen Plätze nicht zu verlieren.“

Schlusslicht erwartet sich Endes des Negativlaufes

Abgeschlagen am Tabellenende rangiert der UHC Gänserndorf. Die Marchfelder konnten in den ersten fünf Partien noch nicht anschreiben und hoffen, den Negativlauf im Heimspiel gegen das HBA-Team des HC Fivers WAT Margareten beenden zu können. Die Gastgeber sind jedoch gewarnt: Zuletzt haben die Wiener  Aufsteiger Kärnten  mit 36:27 aus der Halle geschossen.

Es wird sehr schwierig werden, sich auf die Geschlossenheit der Mannschaft einzustellen. Die Wiener kennen sich schon seit ihrer Jugend und verstehen sich blind. In der neu formierten Gänserndorfer Mannschaft klappt das erst langsam, wird aber von Spiel zu Spiel besser. Der Aufwärtstrend, der in Kärnten deutlich zu erkennen war, sollte anhalten und die ersten Punkte in der laufenden Saison bringen. Fivers-Coach Michi Draca erwartet sich „mit Sicherheit ein schweres Spiel in Gänserndorf.“

HBA, 6. Runde:
Samstag., 18:30: UHC Erste Bank Hollabrunn – ATV TDE Group Trofaiach
Samstag, 19:00: SC kelag Ferlach    – medalp Handball Tirol
Samstag, 19:00: Vöslauer HC – HSG Holding Graz
Samstag, 19:00: UHC SISPO Gänserndorf – HBA Fivers WAT Margareten
Samstag, 20:00: SU Falkensteiner Katschberg St.Pölten – schlafraum.at KÄRNTEN

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