ÖRV-Profis jubeln über Rad-WM in Tirol 2018 Themen:Radsport Hofft, bei der WM 2o18 dabei zu sein: Gregor Mühlberger. - Foto: BORA Argon 18. Von: Heinz Harauer 2. Februar 2016 RADSPORT. Im September 2018 gastiert mit der UCI Rad Weltmeisterschaft eine der größten Sportveranstaltungen der Welt in Österreich. Genau ein Dutzend österreichischer Radprofis – damit so viele wie nie zuvor – sind in diesem Jahr in Diensten von WorldTour-Profirennställen (7) und Teams der Zweiten Division (5) vertreten. Die ersten Renneinsätze sind absolviert, einige stehen noch bevor. Die geplant schweren WM-Strecken mit rund 5.000 Höhenmetern beim Elite-Rennen liegen nicht allen, doch eines vereint alle ÖRV-Profis: die Vorfreude auf die Heim-Weltmeisterschaften 2018 in Tirol und eine einmalige Chance für den heimischen Radsport. Werbung UCI Road World Championships zählen im internationalen Sportkalender zu fünf größten weltweit ausgetragenen Veranstaltungen. An acht Wettkampftagen kann in Tirol mit bis zu 500.000 Besuchern gerechnet werden. „Durch die zentrale Lage Tirols in Europa erwarten wir viele Fans in der Sportstadt Innsbruck“, sagt ÖRV-Präsident Otto Flum. Die Rad-WM in Tirol wird in rund 150 Länder übertragen, Live-Übertragungen erfolgen in rund 50 Nationen, wodurch eine Reichweite von rund 200 Millionen Menschen erreicht wird. Mehr als 1.000 Journalisten aus aller Welt werden in Tirol erwartet. Natürlich hoffen der erste österreichischen WM-Goldmedaillengewinner Felix Gall und die beiden Niederösterreicher, Bergspezialist Patrick Konrad sowie der Träger des Führungstrikots der Tour de l’Avenir, Gregor Mühlberger, sich für diese WM „vor der Haustür“ qualifizieren zu können. Felix Gall (Radclub Wörgl): „Die Nachricht hat mich unglaublich gefreut. 2018 bin ich im zweiten Jahr U23. Ich habe noch Zeit, einiges an Erfahrungen zu sammeln und mich weiterzuentwickeln. Die Strecke ist für einen Kletterer wie mich ja perfekt. Auch wenn es noch ein bisschen dauert bis zur Heim-WM, so freue ich mich wahnsinnig, wenn ich an die Stimmung von Richmond denke und an die Möglichkeit, vor heimischen Publikum aufzuzeigen.“ Patrick Konrad (Bora-Argon 18}: „Ich bin echt schon sehr auf den Kurs gespannt. Der schwere Kurs mit den angekündigten 5.000 Höhenmeter kommen mir im Gegensatz zu heuer und im kommenden Jahr klar entgegen. Heuer haben wir so viele Österreicher wie noch nie bei ausländischen Teams. Ich hoffe, dass der Aufwärtstrend bis 2018 anhält und wir uns mit einer starken Mannschaft gut präsentieren können.“ Gregor Mühlberger (Bora-Argon 18): „Das ist der absolute Hammer. Ich freue mich schon sehr darauf und hoffe, dann auch im Rennen mit dabei zu sein. Die WM wird großartig für den österreichischen Radsport und sicher auch für den Tourismus. Mit 5.000 Höhenmetern wird es definitiv keine WM für Sprinter. Wir haben in Österreich sehr schnelle Bergfahrer, die das nutzen werden. Ich gehe davon aus, dass es sehr steile Anstiege geben wird und bin schon gespannt auf die Bekanntgabe der Strecke.“ Werbung Kostenlosen Startplatz für Radmarathon erradelnRadsport-Legenden zu Gast in der WachauBelgier Ben Hermans steht vor Tour-GesamtsiegRicardo Zoidl gewann St. Pöltner RadmarathonUltratriathletin Alexandra Meixner hat Start zugesagtRaiffeisenbank wichtiger Förderer im SportÖ-Tour-Königsetappe in NiederösterreichMühlberger und Konrad zeitgleich im SpitzenfeldKonrad und Mühlberger bei Katalonien RundfahrtKonrad Vierter im Finale von Paris-NizzaPatrick Konrad festigte seinen Platz im SpitzenfeldGesamtes Bora-Team arbeitet für Patrick Konrad