Österreich Rundfahrt beginnt in Kitzbühel

Das Team von Amplatz-BMC hat sich bei der Österreich Rundfahrt viel vorgenommen. - Foto: W. Kapfenberger
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RADSPORT. Bei der 68. Auflage der Österreich Rundfahrt sind Ardagger und Sonntagberg Etappenziele.

Große Namen haben sich angekündigt. Victor de la Parte (beide CCC), Nicolas Edet (Cofidis), Björn Thurau (Wanty), Gerald Ciolek (Stölting), Pieter Weening (Roompot) und Stefano Pirazzi (Bardiani) sowie die stärksten Österreicher werden mit dem World-Tour-Team Astana um den Rundfahrtsieg kämpfen. Aus dem WorldTour-Team Astana sticht ein Mann hervor: Der 31-jährige Valerio Agnoli, 2010 Etappensieger beim Giro d’Italia, heuer gewann er mit seinem Team das Mannschaftszeitfahren beim Giro del Trentino und im Vorjahr wurde er Gesamtzweiter bei der Tour de Langkawi. Das italienische Team Bardiani CSF schickt mit Stefano Pirazzi ebenfalls einen Giro-Etappensieger (2014) und heuer gewann er vor Clemens Fankhauser die vierten Etappe der schweren Coppi e Bartali. Seine starke Form zeigte er heuer auch bereits beim Giro d’Italia, wo er Gesamt-18. wurde.


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Die Chancen der heimischen Teams

Von den heimischen Teams zählt der Schweizer Vorarlberg-Legionär Patrick Schelling zu den Hoffnungen. „Leider ist dem Team der starke Portugiese Sousa durch eine Verletzung ausgefallen“, sagt Rohregger. Für das WSA-Greenlife-Team soll der Deutsche Florian Bissinger, 2011 und 2014 Gewinner der Wiesbauer-Radbundesliga und 2011 Gesamtsieger der Tour of Szeklerland, die Kohlen aus dem Feuer holen. Bei Amplatz-BMC sind der neue slowenische Staatsmeister Jan Tratnik, Gewinner der „Flyeralarm“-Punktewertung 2015, Andi Bajc und Maximilian Kuen die Stützen. „Gespannt bin ich hier auf die Leistungen des ausgezeichneten Mountainbikers Hermann Pernsteiner“, so Rohregger. Für Hrinkow sollen Josef Benetseder, Andreas Graf und Dominik Hrinkow bei Etappenankünften brillieren und das Team Tirol schickt neben Clemens Fankhauser vor allem zwei sehr gute Sprinter – Alexander Wachter und Martin Weiss – ins Rennen. Und last but not least das Team Felbermayr Simplon Wels, das mit dem Routinier Markus Eibegger und Nachwuchshoffnung Stephan Rabitsch zwei heiße Eisen im Feuer hat.

Unter den 133 Fahrern aus 19 Teams stellt sich das NÖ-Team Amplatz-BMC den großen Herausforderungen. Kitzbüheler Horn, Sonntagberg, Edelweißspitze und Dobratsch stehen am Tourplan. Erstmal wird alles live auf ORF Sport+ übertragen, ein Meilenstein in der Geschichte des österreichischen Radsports.

Das Aufgebot von Amplatz-BMC:
Andi Bajc (Führender der Wiesbauer-Radbundesliga, Sieger in Nenzing)
Marek Canecky (slowakischer Zeitfahrmeister, Sieger in Völkermarkt)
Maximilian Kuen (Sieger von „Rund um Sebnitz“)
Peter Kusztor (Sieger in Pöggstall)
Hermann Pernsteiner (erste Rundfahrt in Slowenien und unser Bergspezialist)
Jan Tratnik (slowenischer Straßenmeister, Sieger der Punktewertung 2015)
Andi Umhaller (die Verlässlichkeit in Person)

Neben den bereits erwähnten Erfolgen führt das niederösterreichische Team die Wiesbauer-Radbundesliga klar an und mit Jan Tratnik (Platz 2 Porec-Trophy, Platz 1 Punktewertung Istrian-Spring-Trophy, Sieg auf der fünften Etappe der Slowakei-Rundfahrt, Sieg in der Bergwertung der Slowenien-Rundfahrt) steht einer der stärksten Rennfahrer an der Spitze der Mannschaft. Seit der Slowenien-Rundfahrt können wir Hermann Pernsteiner neu im Team begrüßen. Es gibt heuer 4 Bergankünfte (Sonntagberg, Edelweißspitze, Dobratsch und Kahlenberg) und die rund 17.000 Höhenmeter sind ihm wie auf den Leib geschneidert. Das Team hat sich heuer sehr viel vorgenommen und wird Tratnik und Pernsteiner optimal unterstützen.


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