Österreich startet bei Beachvolleyball-WM mit 2 Siegen

Schützenhofer (li.) und Schwaiger jubeln über ihren Auftaktsieg bei der WM auf der Wiener Donauinsel. - Foto:FIVB
Share Button

BEACHVOLLEYBALL. Gelungener Start von Stefanie Schwaiger/Katharina Schützenhöfer und Clemens Doppler/Alex Horst in die WM auf der Wiener Donauinsel. 

Die ÖVV-Damen Stefanie Schwaiger/Katharina Schützenhöfer gewannen auf dem bereits am Eröffnungstag mit 8.500 Fans sensationell gefüllten Centercourt gegen die Thailänderinnen Varapatsorn Radarong/Tanarattha Udomchavee 21:16, 20:22, 17:15. Doppler/Horst wurden ihrer Favoritenrolle im Duell mit Rahman Raoufi/Bahman Salemiinjehboroun aus Iran gerecht, siegten souverän 21:19, 21:15. Lena Plesiutschnig/Conny Rimser verloren hingegen ihr Auftaktspiel gegen die starken US-Amerikanerinnen Summer Ross/Brooke Sweat 15:21, 14:21. Als letztes ÖVV-Duo am Freitag sind Martin Ermacora und Moritz Pristauz im Einsatz, treffen ab 19 Uhr auf die starken Spanier Pablo Herrera Allepuz/Adrián Gavira Collado.

Schwaiger/Schützenhöfer sahen bei 20:17-Führung im zweiten Satz bereits wie die sicheren Siegerinnen aus. Doch plötzlich riss der Faden, den Thailänderinnen gelangen fünf Punkte in Folge und damit der Satzausgleich. Was folgte, war nichts für schwache Nerven. Dementsprechend groß war die Erleichterung, als Schützenhöfer angetrieben vom fantastischen Heimpublikum zum 17:15 verwerten konnte.

„Aufgrund des Windes war es nicht einfach. Trotzdem hätten wir den Sack in zwei Sätzen zumachen müssen. Wenn man einen solchen Vorsprung aus der Hand gibt, wird es natürlich schwierig. Aber wir haben versucht, positiv zu bleiben und gottseidank auch gewonnen“, freute sich Schützenhöfer. Auch Schwaiger zeigte sich erleichtert: „Der Sieg war extrem wichtig und gibt uns Selbstvertrauen für das Duell mit den Russinnen am Samstag. In unserer Gruppe ist von Platz eins bis vier alles möglich.“

Doppler/Horst lassen nichts anbrennen

Sehr souverän agierte Österreichs Parade-Team Doppler/Horst. Die beiden Routiniers hatten Raoufi/Salemiinjehboroun stets im Griff. Der Zweisatzerfolg (21:19, 21:15) war die logische Folge. „Der Wind hat im Stadion extrem gedreht. Es war schwierig, aber vor so vielen Fans am ersten Tag zu spielen ist natürlich unglaublich. Unser Ziel ist es zunächst, aus der Gruppe herauszukommen. Dann beginnt das Turnier neu“, erklärte Horst. Am Sonntag wartet das Duell mit den Kanadiern Aaron Nusbaum/Ryan Vandenburg. Horst: „Hoffentlich servieren wir gegen sie besser als heute!“

Plesiutschnig/Rimser waren als erstes ÖVV-Team im Einsatz. Im Duell mit dem an Nummer fünf gesetzten US-Duo Ross/Sweat hatten die Außenseiterinnen zwar mit 15:21, 14:21 das Nachsehen, waren aber mit ihrem ersten Auftritt recht zufrieden. Schließlich handelt es sich bei den Amerikanerinnen um eines der Top-Teams auf der World Tour.

„Wir haben in unserem ersten Match gegen den härtesten Gruppengegner gespielt, gut gekämpft und phasenweise mitgehalten. Natürlich hätten wir gerne mehr Punkte gemacht. Ross/Sweat haben allerdings ein sehr cooles, trockenes Spiel. Daher war trotz des tollen Heimpublikums nicht mehr drinnen“, resümierte die 35-jährige Rimser, die am Sonntag mit ihrer 23-jährigen Partnerin auf Valentyna Davidova/Ievgeniia Shchypkova aus der Ukraine trifft. Man kennt sich von vielen gemeinsamen Trainings. Rimser: „Wir haben ein Rezept gegen sie, werden sehen, welche Rolle der Wind spielen wird.“ Plesiutschnig fiebert dem zweiten Auftritt im 10.000 Fans fassenden Stadion bereits entgegen: „Es wird wieder mega, hier am Court zu stehen.“

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*