Patrick Konrad nur im Sprint geschlagen Themen:Radsport Patrick Konrad bei der Siegerehrung in Mezzolombardo (ITA). - Foto: Bora-Argon18 Von: Heinz Harauer 21. April 2016 RADSPORT. Auf der dritten Etappe des Giro del Trentino bewies der Niederösterreicher Patrick Konrad erneut seine tolle Form. Der Niederösterreicher im Bora-Argon18-Team kam nach 204,6 Kilometer von Sillian nach Mezzolombardo als Zweiter ins Ziel. Er gewann den Sprint der Verfolgergruppe, Tanel Kangert (Astana) konnte sich kurz vor dem Ziel absetzen und gewann mit 10 Sekunden Vorsprung. Werbung Nach dem gestrigen Top Ten Ergebnis von Konrad mit der Zielankunft im österreichischen Anras wartete heute eine selektive Etappe mit viel Höhenmeter auf die Fahrer. Mit Benedetti war ein Teamkollege von Konrad in der Spitzengruppe des Tages. Nach dem ersten 20 Kilometer langen Anstieg waren nur mehr drei Fahrer an der Spitze, Konrad hielt sich zu dieser Zeit im bereits dezimierten Hauptfeld auf. 25 Kilometer vor dem Ziel kam es dann zur Entscheidung des Tages. Auf dem durchschnittlich 7,5 Prozent steilen Anstieg attackierten Astana und AG2R, um den Gesamtführenden Landa von Team Sky unter Druck zu setzen. Auf den letzten flachen Kilometern war es ein Katz-und-Maus-Spiel, sowohl AG2R als auch Bora-Argon18 mit Konrad und Buchmann hatten jeweils zwei Fahrer in der Spitzengruppe. Im Sprint Platz zwei gesichert „Das Team hat den ganzen Tag wieder perfekt Tempo gemacht und wir waren im Anstieg nur mehr eine Handvoll Fahrer. Sowohl Astana als AG2R suchten die Entscheidung, ich war ziemlich am Limit aber blieb dran. Ich war mir fast sicher, dass es zu einem Sprint kommen wird, als das taktische Geplänkel begann ist Kangert zwar entwischt, ich konnte mich dann gegen alle anderen durchsetzen und bin natürlich mehr als happy, auf dem Podest zu stehen“, so Konrad, der seinen Karriere beim Radclub Pottendorf begann. Morgen wartet die Schlussetappe von Malé nach Cles über 169 Kilometer auf die Fahrer. „Jetzt bin ich einfach nur kaputt, aber morgen wird es ebenfalls wieder alles andere als leicht und ich werde versuchen meinen sechsten Platz in der Gesamtwertung zu halten … und vielleicht geht ja sogar noch etwas mehr“, so der Ebreichsdorfer. Werbung Kostenlosen Startplatz für Radmarathon erradelnRadsport-Legenden zu Gast in der WachauBelgier Ben Hermans steht vor Tour-GesamtsiegRicardo Zoidl gewann St. Pöltner RadmarathonUltratriathletin Alexandra Meixner hat Start zugesagtRaiffeisenbank wichtiger Förderer im SportÖ-Tour-Königsetappe in NiederösterreichMühlberger und Konrad zeitgleich im SpitzenfeldKonrad und Mühlberger bei Katalonien RundfahrtKonrad Vierter im Finale von Paris-NizzaPatrick Konrad festigte seinen Platz im SpitzenfeldGesamtes Bora-Team arbeitet für Patrick Konrad