Schopf und Mitkov lösten Ticket für Oberes Play Off

Tobias Schopf, eine der treibenden Kräfte beim so wichtigen Sieg gegen Westwien. - Foto UHK
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HANDBALL. Dank der beiden Routiniers Tobias Schopf und Vlatko Mitkov löste der UHK Krems das Ticket für das Oberes Play Off.

Moser Medical UHK Krems – WESTWIEN 35:30 (15:17). – Werfer UHK Krems: Tobias Schopf (12), Fabian Posch (8), Vlatko Mitkov (8), Norbert Visy (2), Aron Tomann (2), Marko Simek (2), Gregory Musel (1). – Westwien: Gabor Hajdu (6), Wilhelm Jelinek (5), Jakob Jochmann (4), Erwin Feuchtmann (4), Simon Pratschner (3), Sebastian Frimmel (3), Matthias Führer (2), Julian Ranftl (2), Philipp Seitz (1).    Dieses Match war wahrlich nichts für schwache Nerven. Westwien schloss zu Beginn nahtlos an die Vorstellung der Cuppartie vom Dienstag an, sah vor der Pause phasenweise wie der sichere Sieger aus. Die Kremser ließen sich aber nicht abschütteln und drehten dank ihrer Routiniers Schopf und Mitkov in Hälfte zwei die Partie noch eindrucksvoll um.  Trost für Frimmel & Co: Durch die Niederlage von Schwaz in Hard bleibt West Wien auch unter den Top 6.

Vom Anpfiff weg entwickelte sich ein heißer Fight auf Biegen und Brechen mit Vorteilen für die Gäste in Grün. Kein Wunder, hatten sie doch die Wachauer wenige Tage zuvor mit einer 15er-Packung im Cup aus der Südstadt geschossen. Westwien führte nach zwanzig Minuten mit 11:7 und nützte dabei die Schwächen der Gastgeber in Überzahlspiel mit perfekten Kontern eiskalt aus. Mit dem stimmgewaltigen Publikum im Rücken steckten die Kremser aber keineswegs auf. Durch zwei Empty-Net-Treffer (Goalie Gregory Musel und Tobias Schopf) gelang den Heimischen erstmals der Einstand zum 11:11. Mitkov besorgte fünf Minuten vor der Pause für die erstmalige UHK-Führung, ehe das Team von Trainer Hannes Jon Jonsson zwei Zeitstrafen von Rot-Gelb (Kenan Hasecic und Fabian Posch) in eine knappe 17:15-Pausenführung ummünzte.

UHK Krems über das Kommando

Dem kurzfristigen Paarlauf nach dem Seitenwechsel folgte die Wende, für die vor allem  die beiden Kremser Routiniers Vlatko Mikov und Tobias Schopf verantwortlich waren. Der makedonische Teamspieler traf dreimal in Serie zum 23:22 traf.  Begünstigt wurde diese durch die rote Karte für Simon Pratschner nach dessen dritter Zweiminuten-Strafe kurz zuvor.  Es folgte der großartige Auftritt von Krems-Kapitän Tobias Schopf, der die Führung seiner Equipe mit einer Trefferserie weiter ausbaute. Die Gäste aus der Bundeshauptstadt versuchten mit großem Kampfgeist und einer offensiven 4:2-Deckung, fokussiert auf die beiden Kremser Stützen, noch dagegen zu halten, aber der Zug Richtung Wachauer Heimsieg war da schon längst abgefahren

 

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