Schrott und Wendt rutschten noch ins Olympiateam Themen:Olympische Spiele Beate Schrott kann durchatmen: Die St. Pöltnerin befindet sich im Olympiaaufgebot des ÖOC. - Foto: ÖOC Von: Heinz Harauer 16. Juli 2016 OLYMPISCHE SPIELE. Die Olympiamannschaft des ÖOC ist komplett. Unter den 68 Sportlern befinden sich auch ein Dutzend aus Niederösterreich, die am Montag im Palais NÖ in Wien verabschiedet werden. Die österreichische Olympiamannschaft steht. 68 Sportler nominierte der ÖOC. Mitten drin und daher fix dabei: EM-Bronzemdaillengewinnerin und Österreichische Meisterin aus St. Pölten, Beate Schrott, und die Kaumbergerin Jennifer Wendt. Sie fanden „Gnade“ beim Österreichischen Olympischen Komitee. Beide hatten bereits im Vorjahr das geforderte Limit des Weltverbandes unterboten, jedoch die Leistungsbestätigung nicht erbracht. Niederösterreichs Leichtathletik-Präsiden Gottfried Lammerhuber sieht jedoch optimistisch den Spielen entgegen: „Niederösterreich ist sehr stark im rot-weiß-roten Aufgebot vertreten. Ich erwarte mir doch die eine oder andere Top-Platzierung.“ Beate Schrott zog die Reißleine Für die Hürdenspezialistin ist damit ein langer – auch verletzungsbedinger – Leidensweg doch noch positiv zu Ende gegangen. Die ausgebildete Ärztin hat ihr Olympiaticket fix, kann sich voll auf ihren Start in Rio de Janeiro konzentrieren. Zuviel ist in ihrem Kopf vorgekommen, vielleicht hatte sie auch zuviel gewollt. Auf jeden Fall war die Übersiedlung nach Holland in die Trainingsgruppe von Rana Reider – sicher eine exzellenter Fachmann – nicht zielführend gewesen. Vielleicht hatte die Chemie zwischen der St. Pöltnerin sowie den Weltmeisterinnen und Olympiasiegerinnen nicht gestimmt, vielleicht hatte sie sich manchmal übergangen gefühlt: Fakt ist, dass ihr die gewohnte Umgebung in Österreich gefehlt hat. Daher zog Schrott bereits die Konsequenz und kehrte zurück auf „ihre“ Union Sportanlage im Hammerpark. Jetzt heißt es, sich in der gewohnten Umgebung wieder aufzurichten, den Kopf freizukriegen für ihre nächste schwere Aufgabe, für die Schrott so viele Entbehrung hingenommen hatte: Die Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro, die am 5. August beginnen. Die NÖ-Teilnehmer Rene Pranz (Fechten), Corinna Kuhnle (Kanu/Wildwasser), Andrea Mayr, Ivona Dadic, Beate Schrott, Jenifer Wendt, Dominik Distelberger (alle Leichtathletik), Alexander Schmirl (Schießen), Stefan Fegerl, Robert Gardos, Daniel Habesohn (Tischtennis), Alexander Huber/Robin Seidl, Clemens Doppler/Alexander Horst (alle Beachvolleyball), Fünf Sportverbände neu in Tokio 2020 dabeiSportschützen trainieren bereits in RioSportland NÖ verabschiedete 19 OlympiaathletenLiu Jia trägt Fahne ins Maracana-Stadion