UHC Hollabrunn ein sicherer NÖ-Derbysieger

Starke Leistung von Christoph Hartwein in Hollabrunn. - UHCG
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HANDBALL. Die St. Pöltner Falken verteidigten erfolgreich die Tabellenspitze, Hollabrunn hatte lange Zeit Mühe, Gänserndorf  klar zu besiegen.

SU Falkensteiner Katschberg St. Pölten – HBA Fivers WAT Margareten 29:27 (14:11). – Beste Werfer: Andras Nagy, Gunnar Prokop (je 9); Vincent Schweiger (6), Alexander Trzil (5). –  In der ersten Minute konnten die Falken ein 2:0 vorlegen und diesen Vorsprung  bis zur 18. Minute auf einen komfortablen fünf Tore ausbauen. Doch die Fivers ließen jedoch nicht locker und hielten den Druck auf die Falken aufrecht. Nach einer Zeitstrafe für den St. Pöltner Andras Nagy und dem darauffolgenden erfolgreich verwerteten Siebenmeter hielt St. Pöltens Trainer Ibish Thaqi die Zeit für das erste Teamtimeout der Gastgeber gekommen. Doch trotz klarer Ansagen der St. Pöltner Trainers gelang es den Falken nicht, der konsequenten Offensive der Fivers zu stoppen. 30 Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit brachte Thomas Seidl die Wiener auf drei Tore heran.

Die Wiener kamen aggressiver der Kabine heraus als die Falken und ließen die St. Pöltner nie mehr als drei Tore davonziehen. In der 43. Minuten wurde es besonders brenzlig für die Hausherren, als Thomas Seidl den Anschlusstreffer zum 19:18 erzielte. Zwei Zeitstrafen auf Seiten der Gäste gab den Falken die Chance die sie brauchten, um ihren Drei-Torevorsprung wiederherzustellen. Die Fivers versuchten ihrerseits nach einem Teamtimeout durch besonders offensive Deckung den Lauf der Gastgeber  zu bremsen, das aber nur teilweise gelang. Erst nach einem neuerlichen Timeout rächten sich die vielen vergebenen Torchancen der Hausherren und es wurde in der 59. Minute noch einmal richtig spannend, als die Gäste den Anschlusstreffer durch Vincenz Schweiger zum 28:27 erzielten. Erst in der letzten Spielminute gelang es Gunnar Prokop durch den entscheidenden Treffer das Spiel zu entscheiden. Die Falken gingen letztendlich als Sieger vom Feld und sind auch nach er achten Runde ungeschlagen an der Tabellenspitze.

Hollabrunn hatte lange Probleme mit dem Schlusslicht

UHC Hollabrunn – UHC SISPO Gänserndorf 28:21 (14:12).- Beste Werfer: Ivanovic (9), Gal (5/1), Biber (4);  Fazik (4), Gößnitzer, Dobias, Mayer (je 3). – Nach dem starken Auftritt in Klagenfurt empfing Hollabrunn das Tabellenschlusslicht Gänserndorf. Die Marchfelder hatten in der Vorwoche eine klare Heimniederlage gegen Leader St. Pölten bezogen, eine Woche zuvor aber die Fivers klar geschlagen. Trotzdem galten die Heimischen als die klaren Favoriten. Das sich vorerst mit einen 3:0-Führung auch bestätigte. Doch danach zeigte sich die Hollabrunner Abwehr nicht immer sattelfest. Vor allem auf den Halbpositionen bzw. via Kreis war die Favoriten anfällig auf Gegentreffer. Vielleicht auch deshalb, weil der heimische Spielmacher Anze Kljajic verletzt vom Platz musste und wurde die restliche Spielhälfte geschont. Gänserndorf musste später Gößnitzer verletzungsbedingt ersetzen. Damit verlor das anfänglich druckvolle Spiel der Marchfelder an Effektivität. Es lag sicherlich nicht an der Offensive, dass der Vorsprung nicht all zu groß wurde. Vielmehr sorgte die löchrige Abwehr dafür, dass die Gäste sogar zum Ausgleich kamen. Eine knappe 14:12-Führung war allerdings  nicht unbedingt das, was  sich die Heimischen vor dem Spiel erwartet hatten.

Nach Wiederanpfiff ging es in dieser Tonart weiter. Der Gastgeber kombinierte gefällig, „zeichnete“ sich aber beim Abschluss mit zahlreichen Fehlwürfen aus und die Gäste hielten ihrerseits die Partie weiter offen, es gelang sogar der Ausgleich zum 16:16. Spielmacher Kljajic kehrte in die Partie zurück und forcierte seine Nebenleute, die mit einem Triplepack für eine 19:16-Führung sorgten. Hollabrunn ließ zwar hochkarätige Chancen liegen, ging aber trotzdem mit 25:20 in Führung. Gänserndorfs Bestem – Torhüter Christoph Hartwein – verdankten es die Gäste schlussendlich, dass die Niederlage mit 21:28 im erträglichen Ausmaß ausfiel.

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