St. Pöltner Falken setzten sich im NÖ-Derby durch

Starke Leistung von Peter Schildhammer in Hollabrunn. - Foto: Die Falken
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HANDBALL. Der HC Vöslau hatte vor den heimischen Fans hart zu kämpfen, um Trofaiach in Schach zu halten.

UHC Erste Bank Hollabrunn – Sportunion Die Falken St. Pölten 28:31. – Beste Torschützen: Graninger (9), Burger (8); Schildhammer (10), Weilguny (6). – Nach der Niederlage in Trofaiach gibt es für Hollabrunn auch im Heimderby gegen St. Pölten keine Punkte. Die Falken setzten bereits vergangens Wochenende in Kärnten ein Ausrufezeichen und bestätigten ihren starkenAuftritt auch im Weinviertel.

Es dauerte nur wenige Augenblicke, ehe die Gäste das Kommando im Spiel übernahmen und angeführt vom starken Peter Schildhammer die Hausherren überraschten.

Bei den Gastgebern fehlt es im Rückraum momentan an Durchschlagskraft, Spielmacher Anze Kljajic fehlt nach wie vor. St. Pölten hingegen spielt im Angriff sowie auch in Deckung immer mehr als Einheit und kann zudem auf gute Torwartleistung bauen. So bleiben die Gäste nach einer drei Tore Führung zu Beginn des Spiels, auch in der restlichen ersten Halbzeit klar bestimmend und können den Vorsprung sogar auf sechs Tore ausbauen.

Hollabrunn muss dem Rückstand auch in Halbzeit zwei lange nachlaufen. Erst in den letzten zehn Minuten können Graninger & Co. bis auf ein Tor herankommen. St. Pölten behält im NÖ Derby aber auch in dieser Phase die Nerven und erspielt sich neuerlich einen Vorsprung von vier Toren. Am Ende dürften die Gäste einen verdienten Sieg bejubeln und fügen den Gastgeber die zweite Heimniederlage der Saison zu.

Vöslauer HC – ATV Trofaiach 28:26. – Beste Torschützen: Schartel (8) bzw. Maretic (10). – Vöslau sah sich von Beginn weg mit einer Manndeckung auf Spielmacher Strazdas konfrontiert, zunächst aber ohne Erfolg. Die Thermalstädter begannen konzentriert und lagen schnell mit 3:1 vorne. Dann waren die Gäste aber auch schon im Spiel angekommen und konnten den Rückstand egalisieren. Vöslau agierte in der Deckung gewohnt aggressiv, hatte aber dennoch Probleme mit den Rückraumspielern der Steirer.

Die Führung wechselte mehrmals hin und her. Kein Team konnte sich entsprechend absetzen, und so blieb das Spiel weiterhin spannend.

Obwohl die Thermalstädter kurz nach Start der zweiten Hälfte erneut mit zwei Toren in Führung gehen konnten, blieben die Obersteirer auf Tuchfühlung. Torhüter Varga Zsolt hielt seine Mannschaft mit tollen Paraden im Spiel.

Mit einem starken Zwischenspurt kurz vor Beginn der letzten zehn Minuten erspielten sich Schartel & Co. aber einen komfortablen vier Tore Vorsprung. Trofaiach griff sofort zum Time-Out und fand anscheinend die passenden Worte in der kurzen Verschnaufpause. Zwei Minuten vor Ende erzielt der Kapitän der Gäste, Pirolt Patrick, den 27:26 Anschlusstreffer.

Für die Entscheidung sorgt dann aber der Spielertrainer selbst. In Überzahl nutzt Augustas Strazdas den Platz zum 1:1 und versenkt den Ball zum 28:26 Heimsieg.

Vöslau tankt mit diesem wichtigen Heimsieg Selbstvertrauen, bevor es kommenden Freitag zum NÖ-Derby nach St. Pölten geht.

 

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