Tabellenführer dominierte in Hollabrunn ganz klar

Kevin Wieninger erzielte im NÖ-Derby neun Treffer. - Foto: Mathias Reisner
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HANDBALL- Die Obersteirer lassen im Weinviertel keine Zweifel aufkommen und dominierten die Gastgeber in allen Belangen.

UHC Erste Bank Hollabrunn – Union JURI Leoben 21:31. – Beste Werfer: Graninger (4); Kovacech (6). – Der erste Treffer des Spiels gehört den Hausherren. Diese Führung sollte aber auch die einzige an diesem Abend bleiben. Leoben übernahm ab dem Ausgleichstreffer das Kommando und erspiele sich Mitte der ersten Hälfte eine komfortable Führung. Graninger & Co. scheiterten oftmals an sich selbst, zu viele technische Fehler im Angriff machten eine Aufholjagd unmöglich. Der Tabellenführer bestrafte die Fehler der Hausherren eiskalt und so gingen die Steirer verdient mit einem 20:11 in die Kabine.

Mit diesem großen Rückstand versuchten die Weinviertler in Halbzeit zwei zwar nochmals zu verkürzen, aber Leoben behielt auch in der zweiten Hälfte den kühleren Kopf und kommt in keiner Phase des Spiels noch einmal in Bedrängnis. Einzig beim Spielstand von 17:24 konnten die Gastgeber kurzzeitig einige Tore aufholen, doch die Steirer zogen erneut das Tempo an und hatten den alten Spielstand schnell wieder hergestellt.

Durch diesen Auswärtssieg ist den Steirern zwei Runden vor Ende des Grunddurchgangs die Tabellenführung nicht mehr zu nehmen. In den verbleibenden Spielen heißt es nun für beide Mannschaften noch Punkte sammeln um weitere Bonuspunkte ins Play-Off mitzunehmen.

schlafraum.at Kärnten – Vöslauer HC 26:29. – Beste Werfer: Jochum (7) bzw. Muck (8), Forsthuber (5). –  Mit dem vierten Sieg in Folge katapultieren sich Strazdas & Co. auf Rang drei in der Tabelle und sind auf Tuchfühlung mit dem Tabellenzweiten Hollabrunn.

Wie bereits in den letzten Spielen starteten die Kärntner auch in das Heimspiel gegen Vöslau stark. Die Mannschaft von Spielertrainer Rok Praznik agierte sehr konzentriert, vor allem die Deckung arbeitete sehr souverän. Nach 15 Minuten lagen die Klagenfurter schon mit 8:4 in Front, danach kamen allerdings auch die Gäste besser ins Spiel, konnten dieses bis zur Pause auch drehen und mit einer knappen 13:12-Führung in die Kabine gehen.

Die Heimischen taten sich auch nach dem Seitenwechsel schwer, wieder ins Spiel zu finden. Zu oft scheiterten Patrick Jochum und Co. am Torwart der Gäste oder auch am eigenen Unvermögen. Am Ende konnte die Niederösterreicher die Führung bis zum Schluss erfolgreich verteidigen und mit einem 29:26-Sieg zwei Punkte aus Klagenfurt entführen.

„Nach 15 Minuten haben wir unseren Gameplan verloren und kamen nie mehr richtig ins Spiel zurück. Uns hat im Angriff die Kreativität gefehlt und auch die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig“, analysierte Matej Hartman die Pleite gegen den Tabellennachbarn.

Es bleibt also weiterhin spannend, im Kampf um das letzte verbleibende Play-Off Ticket. Lediglich zwei Punkte trennen die Mannschaften von Platz 5-8.

Souveräner Sieg der St. Pöltner Falken

Sportunion Die Falken St. Pölten – Union Sparkasse Korneuburg 28:21. – Beste Werfer: Wieninger (9), Schildhammer (8); Weinhappl (7). – Die Ausgangslage vor dem NÖ Derby war klar. Gewinnen die Korneuburger, ziehen sie mit den Klagenfurtern gleich und bleiben einem Platz im oberen Play-Off nahe. Gewinnen aber die Falken, so bleibt der Kampf um einen Platz im oberen Play-Off weiter spannend.

Die Falken starten gut ins Spiel, ein Doppelschlag von Rückraumshooter Schildhammer bringt St. Pölten mit 3:1 in Front. Kurz darauf gleichen die Korneuburger zum 3:3 aus. Die Anfangsphase verläuft ausgeglichen. Kaum gehen die Falken in Füjrung, folgt prompt die Antwort der Gäste. Es ergeben sich auf beiden Seite kaum Vorteile bis zum Halbzeitpfiff. So ergibt sich ein ausgeglichener Halbzeitstand von 13:13.

Energischer und frischer kommen die Gastgeber zurück aufs Parkett. Angetrieben von einer starken Rückraumreihe und einem starken Torhüter erspielen sich die Hausherren Mitte der zweiten Halbzeit einen komfortablen Vorsprung. Korneuburg kann sich nicht befreien, weiß vor allem im Angriff nichts mit den Chancen anzufangen und sieht sich zehn Minuten vor Schluss mit 18:25 im Hintertreffen.

Auch in den Schlussminuten gibt es für den Aufsteiger in St. Pölten nichts mehr zu holen. Die Falken, gestützt auf Schildhammer, Weilguny und Hübner, siegen am Ende verdient mit 28:21 und machen den Kampf um ein Play-Off Ticket weiter spannend.

Für den Aufsteiger wartet am 22. Dezember bereits das nächste NÖ Derby, während die Falken um Punkte in Tirol kämpfen müssen.

 

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