Taktischer Geniestreich sicherte das Finale

"Marschierten" getrennt ins Finale von Sotschi: Barbara Hansel (li.) und Stefanie Schwaiger. - Foto: Facebook
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BEACHVOLLEYBALL. In ungewohnter Besetzung sorgten die ÖVV-Damen für eine Überraschung und stehen im Finale von Sotschi.

Österreichs Beachvolleyball-Damen stehen beim Continental-Cup-Finale in Sotschi (RUS) im Finale und wahren damit ihre Chance auf ein Olympia-Ticket.

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Stefanie Schwaiger und Barbara Hansel gewinnen zunächst ihr Spiel gegen Joe/Toke aus Vanuatu souverän mit 2:0 (21:16, 21:14). Da das zweite ÖVV-Duo Katharina Schützenhöfer und Lena Plesiutschnig ihr Duell gegen Matauatu/Pata mit 0:2 (14:21, 19:21) verlieren, muss ein entscheidender „Golden Set“ gespielt werden. Trainer Leonardo stellte das Team um und sorgte damit für eine Überraschung.

Der Turniermodus erlaubt es, bei Gleichstand nach zwei Spielen den „Goldenen Satz“ mit einer anderen als der gewohnten Teamzusammenstellung zu bestreiten. Der ÖVV-Coach hat entschieden, beim über den Gruppensieg entscheidenden Satz gegen Matauatu/Pata Stefanie Schwaiger mit Katharina Schützenhöfer auf den Sand zu schicken.

Barbara Hansel vor dem Spiel zur Entscheidung: „Ich vertraue dem Trainer. Er kennt den Gegner von vielen Spielen und weiß, welche Spielereigenschaften gegen Vanuatu am besten funktionieren können.“

Die neue Zusammenstellung war für die höher gesetzten Spielerinnen aus Vanuatu tatsächlich überraschend und Stefanie Schwaiger und Katharina Schützenhöfer setzten sich mit 15:12 durch.“Das Risiko mit der veränderten Aufstellung hat sich ausgezahlt. In so einem kurzen Satz kann es sehr schnell gehen und wir haben den Vorteil genutzt“, freut sich Stefanie Schwaiger über den direkten Einzug ins Finale.

Die Gegner für das am Sonntag 10. Juli stattfindende Finale werden am Samstag in den Begegnungen Tschechien – Vanuatu und Russland – Ukraine ermittelt.

Doppler/Horst in Gstaad in Zwischenrunde

Die Porec-Finalisten Clemens Doppler und Alexander Horst sind beim Major-Turnier der Beachvolleyballer in Gstaad als Dritte der Gruppe G in die Zwischenrunde eingezogen.
Das für Olympia in Rio de Janeiro nominierte Duo kassierte am Freitagvormittag mit einem 1:2 (-15, 17, -10) gegen die Spanier Pablo Herrera/Adrian Gavira zwar die zweite Niederlage in seinem dritten Spiel, das reichte aber zum Weiterkommen.

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