UHK Krems drehte in Linz die Partie zum Sieg

Tobias Schopf sorgte in Linz für die entscheidenden Tore zum 29:27-Sieg des UHK Krems. - Foto: UHK
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HANDBALL. Nach einem großartigen Finish setzte sich der UHK Krems gegen HC Linz auswärts durch und siegte mit 29:27.

HC LINZ AG – Moser Medical UHK Krems 27:29 (17:14). – Werfer Linz: Stefan Lehner (5), Klemens Kainmüller (5), Julius Hoflehner (5), Christian Kislinger (4), Antonio Juric (2), Gojko Vuckovic (2), Luka Kikanovic (2), Dominik Ascherbauer (1), Alen Bajgoric (1). – Werfer UHK Krems: Tobias Schopf (7), Sebastian Feichtinger (7), Fabian Posch (4), Norbert Visy (3), Aron Tomann (3), Günther Walzer (2), Vlatko Mitkov (2), Leonard Schafler (1). – Obwohl die Hausherren in der ersten Halbzeit noch den Ton angeben konnten und nach Seitenwechsel sogar bis auf 20:15 in Führung gingen, drehten die Mannen rund um Kapitän Tobias Schopf und Sebastian Feichtinger, die beide jeweils sieben mal für die Wachauer trafen, das Spiel noch in den letzten Minuten. Knapp acht Minuten vor Ende der Partie gelang dem Moser Medical UHK Krems durch Norbert Visy der 25:25-Ausgleich. Mit zwei Sieben-Meter fixierte Tobias Schopf den 29:27-Auswärtserfolg für die Wachauer.

Tobias Schopf – einmal mehr Matchwinner seines Teams

Die Heimmannschaft kam nach einer schwachen Anfangsphase eigentlich gut ins Spiel und dominierte über weite Strecken dieser Partie. Nach einer 17:14 Halbzeitführung konnte der Vorsprung sogar auf 20:15 ausgebaut werden, der HC Linz befand sich augenscheinlich auf der Siegerstraße. Dieser Eindruck änderte sich aber nach einigen strittigen Situationen. Die Kremser kämpften sich danach heran, konnten in der 52. Minute erstmals ausgleichen (25:25). Nach einem 27:27 (56. Minute) war es Tobias Schopf vorbehalten, mit zwei Siebenmetertoren für den 29:27 Auswärtserfolg der Niederösterreicher zu sorgen.

Krems-Trainer Herbert Lastowitza, in Linz beheimatet: „Ich möchte meiner Mannschaft gratulieren. Sie hat nie aufgesteckt und immer an den Sieg geglaubt. Aus meiner Sicht war neben der kämpferischen Leistung und dem Siegeswillen die Umstellung auf eine 5:1-Deckung und die Steigerung bei unseren Torhütern in der letzten Spielphase für den Sieg ausschlaggebend.“

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