Krems zeigte Gegner Bärnbach Grenzen auf

Christoph Neuhold überzeugte und wurde zum „Man of the Match“ gewählt. - Foto: HLA
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HANDBALL. UHK Krems-Präsident Josef Nußbaum forderte von seinem Team eine Wiedergutmachung nach der schwachen Heimpartie gegen  Bruck. In Bärnbach gab es eine Top-Leistung und einen klaren Sieg.

HSG Raiffeisen Bärnbach/Köflach – Moser Medical UHK Krems 23:32 (11:15). – Beste Werfer: Kolar (7), Gesslbauer, Scherr (je 4) bzw. Schopf (10), Neuhold, Surac (je 5). – Wie schon in den vergangenen zwölf Duellen behielt der Moser Medical UHK Krems gegen die HSG Raiffeisen Bärnbach/Köflach abermals die Oberhand. Die Wachauer setzten sich am Samstag auswärts mit 32:23 durch, Flügel Tobias Schopf steuerte zehn Treffer bei.

Das Duell der Tabellennachbarn verlief nicht lange auf Augenhöhe. Von Beginn an kam das Team der HSG Raiffeisen Bärnbach/Köflach nie richtig ins Spiel. Nach knapp sechs Minuten stellte Tobias Schopf mit seinem zweiten Treffer erstmals auf 5:2. Diesen Vorsprung verteidigten die Gäste über lange Zeit, zogen kurz vor der Pause sogar auf +5 davon. HSG-Trainer Istvan Gulyas erreichte seine Spieler in der darauffolgenden Timeout, die Steirer erzielten noch zwei Treffer zum 11:15-Pausenstand.

Zwar gelang den Gastgebern nach Wiederbeginn der erste Treffer, die Wachauer konnten ihre Kontrahenten in weiterer Folge aber wieder auf Distanz halten. Michal Shejbal im Kremser Gehäuse und die Latte verhinderten zeitweise einen spannenderen Spielstand, die HSG konnte im Defensivbereich aber nie richtig dagegenhalten. Der UHK gab auch in der zweiten Halbzeit den Ton an und überzeugte vor allem im Konter. In den letzten 20 Minuten bauten die Niederösterreicher den Vorsprung kontinuierlich aus. Am Ende setzte sich die Truppe von Ivo Belas gegen den „Lieblingsgegner“ erneut durch. Tobias Schopf war beim 32:23-Auswärtstriumph bester Werfer, Christoph Neuhold überzeugte und wurde zum „Man of the Match“ gewählt.

Zufrieden war auch Vlatko Mitkov: „Es war wie erwartet ein schweres Spiel für uns. Wir konnten die Chancen einfach besser nutzen und unseren Vorsprung Tor für Tor ausbauen, das gab uns Sicherheit. Schließlich und endlich diktierten wir das Spiel über 60 Minuten.”

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