Viehberger und Wafler in Wien auf Rekordjagd

Das Siegerpodest: Christian Rammer (2./Tirol), Sieger Lukas Viehberger (NÖ RadUnion), Ronald Pohl (3./Tirol)
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RADSPORT. Der Grand Prix Vienna im Wiener Dusika Stadion verlief sportlich und auch aus organisatorischer Sicht auf hohem Niveau.

Und neben – für österreichische Verhältnisse – vielen Zuschauern kamen auch ehemalige Radsportgrößen wie Roland Königshofer oder Franz Stocher auf die Radrennbahn. Ebenso ließ sich der Bora-Profi Patkick Konrad das Spektakel im Dusika Stadion nicht entgehen.

Die österreichische Bahnelite mischte an beiden Tagen im internationalen Starterfeld teilweise ganz vorne mit. Stefan Matzner gewann gleich am ersten Tag das Omnium, das im neuen Modus – nur mehr vier Bewerbe und ohne Zeitfahren – gefahren wurde. Aber auch Andreas Graf (im Punkterennen) und auch Andreas Müller (im Scratch) schafften in ihren Spezialdisziplinen je zweite Plätze. Den Sieg holte sich jeweils der Ungar Kristian Lovassi. Im Madison holten die beiden ehemaligen Europameister sogar einen überlegenen Sieg. Ebenfalls einen Podestplatz schaffte auch Verena Eberhardt. Sie wurde Dritte im Scratch der Damen.

Highlights im Nachwuchs

In den Nachwuchskategorien stellten Lukas Vieberger und Tim Wafler gleich drei neue österreichische Rekorde auf. In der Kategorie U17 über 250m fliegend schlug Vieberger zu. Wafler stellte eine neue Österreichische Bestmarke über 250m fliegend in 15,26 Sekunden auf. Den 21 Jahre alten „Eisel-Rekord“ über 200m fliegend verpasste er leider um knappe 0,04 Sekunden. Und am Abschlusstag unterbot Wafler in der Einzelverfolgung den 34 Jahre alten Rekord von Reinhard Hübel um fast eine Sekunde! Er legte über die 1.000m eine Zeit von 1:12,476 aufs Parkett! Zum Drüberstreuen gewann Tim Wafler alle Bewerbe des Omniums und sicherte sich damit überlegen seinen 16. ÖM-Titel.

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