Wachaumarathon ist logistische Herausforderung Themen:Leichtathletik Jedes Jahr ein sportliches Erlebnis der Sonderklasse: Der Wachaumarathon. - Foto: Wachmarathon Von: Heinz Harauer 14. September 2016 LEICHTATHLETIK. Am 17./18. September findet der bereits 19. internationale WACHAUmarathon statt. Rund 10.000 Teilnehmer haben schon ihre Startzusage gegeben. Der Lauf durch’s Weltkulturerbe hat sich als eine der beliebtesten Laufveranstaltungen Österreichs etabliert. Schnelle Strecke, maßgeschneiderte Distanzen und ein flexibler Staffelbewerb führen mitten durch die einzigartige Kulisse der Wachau. Entlang der Donau verläuft die Strecke vorbei an malerischen Weinterrassen und mittelalterliche Ortschaften durch eine weltberühmte Region, die im Jahr 2000 zurecht als UNESCO Weltkulturerbe klassifiziert wurde. Neben kompetenter Organisation ist die landschaftliche Umgebung auch einer der Erfolgsfaktoren des WACHAUmarathon. Wegen ihrer topographischen Eigenschaften ist die Strecke sowohl unter Spitzen- als auch Hobbyläufern gleichermaßen beliebt. Die geringen Höhenunterschiede, ohne nennenswerte Steigungen, lassen einen kontinuierlichen Laufrhythmus zu, der schnelle Zeiten für alle Niveaus begünstigt. Zu den klassischen Distanzen Marathon (42,195 km mit Start in Emmersdorf) und Halbmarathon 21,1 km mit Start in Spitz) kommt noch der Viertelmarathon (elf Kilometer), der auch als Viererteam bestritten werden kann. Der Startort befindet sich seit 2015 in Achleiten. Bei der vollen Distanz bietet der WACHAUmarathon als einziger unter den heimischen Marathons die Möglichkeit, in unterschiedlichen Staffelstärken zu zweit, zu dritt oder zu viert anzutreten. Das System, das 2011 erstmals angeboten wurde, ist auf überraschend großes Interesse gestoßen. Die traditionell stärkste Distanz in der Wachau ist der Halbmarathon, der mehr als die Hälfte der Teilnehmer anzieht. Ergänzt wird das Programm durch den Nordic Walking-Bewerb, der in der Halbmarathondistanz angeboten wird. Das stimmungsvolle Ziel für alle Bewerbe befindet sich im Stadtpark Krems. Der WACHAUmarathon gilt auch als logistische Herausforderung für den Veranstalter: 60 Busse, ein Schiff zum Halbmarathon und drei Züge werden aufgeboten, um die Teilnehmer an ihren jeweiligen Start zu transportieren. Schon die Anreise zu den Startpunkten, ist für die Läuferinnen und Läufer schon Teil eines ganz besonderen Laufereignisses. Die sehr speziellen Gegebenheiten der Strecke erfordern eine extrem detaillierte Planung der Transportmöglichkeiten. Anreise sowie Erreichen der Startzonen und Staffelübergabepunkte, Parkmöglichkeit, Kleidertransport bis hin zu Dusch- und Umkleidemöglichkeiten sind perfekt geplant, denn auf der einzigen Straße, die die Spots miteinander verbindet, laufen die LäuferInnen“, so Michael Buchleitner über einen der Schwerpunkte der Organisationsarbeit im Vorfeld. Nicht zuletzt ist es auch ein Kostenfaktor, der bei den großen Cityläufen entfällt. Der Transport schlägt sich beim WACHAUmarathon mit Gesamtkosten von über 60.000 Euro nieder. 60 Nationen wichtiger Impulsgeber für die Region Der WACHAUmarathon gilt als eine der sportlichen Leitveranstaltungen des Sportlandes Niederösterreich. Gleichzeitig rückt er auch die Tourismusregion regelmäßig ins Zentrum internationaler Aufmerksamkeit. „Primär leisten sportliche Großveranstaltung einen wertvollen Beitrag zur bewussten Lebensführung. Gerade der WACHAUmarathon legt sein Augenmerk aber auch auf den erwünschten Nebeneffekt, einen Beitrag zum Tourismus für die Region zu leisten“, so Veranstalter Michael Buchleitner, der eng mit dem Sportland Niederösterreich zusammenarbeitet. Julia Mayer und Andreas Vojta holen 10.000m-TitelWACHAUmarathon – Kenianerin Lekapana holt StreckenrekordLimberger und Schrank die Velo/Run-SiegerDer fünfte Vision Run starten bei der NV ArenaDer Frauenlauf beginnt bei der NV-ArenaBeate Schrott läuft ins EM-SemifinaleAuch Beate Schrott schaffte Limit für EM in BerlinMayr gewann Worldcup-Bewerb am GroßglocknerIvona Dadic verpasst Siebenkampf-Rekord um 4 PunkteDie Limits stehen für EM-StartplatzvergabeVizeweltmeisterin Ivona Dadic LokalmatadorinDadic & Schrott starten beim Liese Prokop Memorial