Wendt feierte Abschied im vollen Stadion Themen:Leichtathletik Jennifer Wendt: Nach emotionalen Momenten in Rio folgt Erholung in der Dominikanischen Republik. Foto: ÖLV Von: Heinz Harauer 20. August 2016 LEICHTATHLETIK. Olympia-Finale über 5.000 m – Jennifer Wenth hat wohl den emotionalsten Höhepunkt ihrer bisherigen Karriere erleben dürfen. Die Kaumbergerin, die nach einem Juryentscheid völlig überraschend in den Endlauf gerutscht war, verkaufte sich im vollen Stadion von Rio de Janeiro gut, blieb in 15:56,11 Minuten unter der von ihr angestrebten 16-Minuten-Marke und landete auf Rang 16. „Die ersten drei Kilometer hab ich super mithalten können. Dann ist vorne die Post abgegangen. Aber ich habe alles aus mir rausgeholt und kann mir daher nichts vorwerfen“, sagte Wenth. „Als ich erfuhr, dass ich es doch ins Finale geschafft habe, war das fast ein kleiner Schock“, gestand die 25-Jährige, die in den vergangenen Tagen ein Wechselbad der Gefühle erlebte. Aufgrund eines Sturzes im Vorfeld unmittelbar vor ihr war Wenth ins Finale aufgerückt. „Es hat mich richtig viel Überwindung gekostet, mich hier an die Startlinie zu stellen. Aber im Endeffekt hab ich es geschafft, das Rennen zu genießen. Ich bin stolz, dass ich diese Herausforderung angenommen habe“, sagte Wenth zufrieden. Gold und Silber gingen an Kenia, Vivian Jepkemoi Cheruiyot siegte in der olympischen Rekordzeit von 14:26,17 Minuten vor ihrer Landsfrau Hellen Onsando Obiri (14:29,77). Die lange in Führung liegende Äthiopierin Almaz Ayana musste sich mit Bronze begnügen. Jetzt folgt Erholung auf DomRep Wenth, die bei einer persönlichen Bestzeit von 15:16,12 Minuten hält, hofft nun, verletzungsfrei zu bleiben. „Denn dann werde ich schon bald wieder an meine Form vom vergangenen Jahr anknüpfen können.“ Die großartigen Eindrücke vom Olympiafinale sollen ihr dabei als Riesenmotivation dienen. Zunächst verabschiedet sich Jenni aber in den wohlverdienten Urlaub: Sie fliegt am Dienstag direkt von Rio aus in die Dominikanische Republik: „Die Laufschuhe nehme ich nicht mit.“ Julia Mayer und Andreas Vojta holen 10.000m-TitelWACHAUmarathon – Kenianerin Lekapana holt StreckenrekordLimberger und Schrank die Velo/Run-SiegerDer fünfte Vision Run starten bei der NV ArenaDer Frauenlauf beginnt bei der NV-ArenaBeate Schrott läuft ins EM-SemifinaleAuch Beate Schrott schaffte Limit für EM in BerlinMayr gewann Worldcup-Bewerb am GroßglocknerIvona Dadic verpasst Siebenkampf-Rekord um 4 PunkteDie Limits stehen für EM-StartplatzvergabeVizeweltmeisterin Ivona Dadic LokalmatadorinDadic & Schrott starten beim Liese Prokop Memorial