Weltelite testete in Rio Olympia-Schießanlage

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SCHÜTZENSPORT. Beim ISSF World Cup in Rio de Janeiro traf sich die Weltelite auf der Baustelle „Olympia-Schießanlage“.


Am letzten Tag des ISSF World Cups in Rio stand die Königsdisziplin der Männer auf dem Programm. Bei schwierigeren Windbedingungen als an den Vortagen gingen die Niederösterreicher Bernhard Pickl und Alexander Schmirl im Dreistellungsmatch mit dem Kleinkalibergewehr an den Start. Die hohen Erwartungen der ÖSB-Männer wurden allerdings nicht erfüllt. Bester Österreicher wurde erneut Alexander Schmirl als 37.


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Alexander Schmirl, aktuell Weltranglisten-Sechster dieser Disziplin, hatte bereits in der Elimination am Vortag mit kreislaufbedingten Schwierigkeiten zu kämpfen, von denen er sich in der kurzen Regenerationszeit zwischen diesen beiden Konkurrenzen nicht vollständig erholte. So konnte der Niederösterreicher sein Potenzial nicht voll ausspielen und erzielte mit 387 Ringen im Kniend-, guten 395 Ringen im Liegend- und 376 Ringen im Stehend-Durchgang den 37. Rang. Der Gaminger Bernhard Pickl konnte seine vielversprechende Leistung von der Elimination nicht erneut abrufen und erzielte mit 1153 Ringen den 44. Platz.

Ziel ist Olympiamedaille

Nach dem grandiosen Saison-Auftakt des ÖSB-Teams beim ISSF World Cup in Bangkok waren die Hoffnungen auf erneute Finalplatzierungen und Medaillen in Rio gegeben. Dennoch sind das große Ziel für die ÖSB-Athletinnen und -Athleten die Olympischen Spiele im August in Rio de Janeiro (BRA). Neben der internen Olympiaqualifikation ging es bei diesem Weltcup in erster Linie darum, die für das Team neue Anlage unter die Lupe zu nehmen, um die noch verbleibenden Monate der Vorbereitung optimal auf die in der Olympiastadt herrschenden Bedingungen anzupassen. Neben ÖSB-Sportkoordinatorin Margit Melmer und Physiotherapeut Armin Sonderegger wurde das Team von ÖSB-Assistenztrainer Wolfram Waibel begleitet. Der zweifache Olympiamedaillengewinner ist überzeugt, dass das Team bei diesem Weltcup nicht sein volles Potenzial ausgeschöpft hat: „Nicht nur die Organisatoren in Rio haben auf der Baustelle „Olympia-Schießanlage“ noch viel zu tun. Auch wir haben bis zu den Olympischen Spielen noch ein ganzes Stück Arbeit vor uns, um unser Medaillenziel zu erreichen.“


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