Bernhard Pickl sorgte für „goldenen“ Abschluss

Treten nun mit Gold die Heimreise an: Bernhard Pickl, Alexander Schmirl und Gernot Rumpler (Foto: Margit Melmer/ÖSB)
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SCHÜTZENSPORT. Mit zwölf Medaillen und einem historischen Erfolg kehrten Österreichs Teilnehmer von der Europameisterschaft in Baku zurück.

In der letzten Entscheidung dieser Europameisterschaft gewann die Mannschaft mit Bernhard Pickl, Gernot Rumpler und Alexander Schmirl eine weitere Silbermedaille und beendete dieses internationale Event mit einem historischen Erfolg: Sechs Einzelmedaillen, davon zweimal Gold, sechs Teammedaillen und drei weitere Finalplatzierungen des ÖSB-Teams übertreffen sogar das bis dato unerreichte Ergebnis von acht Medaillen der EM 2009 in Osijek (CRO).

Auf konstant hohem Niveau schoss Bernhard Pickl den heutigen EM-Bewerb mit dem 300m-Standardgewehr. 192 Ringe im Kniend, 196 im Liegend und 190 im Stehend waren diesmal das Maß aller Dinge. Zwar schloss der Finne Juho Kurki diese Konkurrenz mit derselben Ringzahl ab, doch konnte Pickl mit der höheren Anzahl an Innenringzehnern punkten und gewann damit seine erste Goldmedaille bei einer internationalen Meisterschaft. Hinter Kurki auf Rang zwei, belegte der Schwede Karl Olsson den dritten Platz.

Für Bernhard Pickl ist der Europameisterschaftstitel ein riesiger Erfolg. Der mehrfache Staatsmeister in fast allen Gewehrdisziplinen war in den vergangenen Jahren der Weltspitze oft zum Greifen nahe und verpasste sowohl etliche internationale Finalqualifikationen, als auch die Olympiaqualifikation um Haaresbreite. Diesmal ging  dem 26-jährigen Niederösterreicher endlich alles auf: „Ich bin überglücklich über meinen Europameistertitel. Heute hat mich wirklich das Glück des Tüchtigen getroffen.“ Unter den Gratulanten ist auch ÖSB-Vizepräsident Horst Judtmann: „Für Bernhard freut es mich ganz besonders. In der Vergangenheit war es oft so knapp für ihn. Er hat sich diesen Titel verdient.“

Das beste Kniendergebnis des Tages schoss Gernot Rumpler mit 196 Ringen und lag damit nach dieser ersten Stellung ringgleich mit Kurki auf Rang eins der Zwischenwertung. Das Liegend und Stehend liefen nicht ganz nach Plan, so fiel der Salzburger mit gesamt 570 Ringen auf den zwölften Platz zurück. Alexander Schmirl belegte mit 562 Ringen Rang 17.

Österreichs Mannschaft konnte nochmals jubeln

In der Mannschaftswertung durften die Österreicher ein weiteres Mal jubeln: Mit gesamt 1710, nur einen Ring hinter den Schweizern, gewannen Pickl, Rumpler und Schmirl Silber. Bronze ging an Frankreich.

Mit einer Edelmetall-Sammlung von insgesamt zwölf Medaillen darf das ÖSB-Team nun die Heimreise von dieser langen und kräftezehrenden Europameisterschaft antreten. ÖSB-Generalsekretär Florian Neururer: „Ich gratuliere dem gesamten ÖSB-Team, den Schützinnen und Schützen aber auch den Betreuerinnen und Betreuern zu den herausragenden Erfolgen der letzten Tage. Ihr habt eindrucksvoll bewiesen, dass wir in den vergangenen Jahren den richtigen Weg eingeschlagen haben.“

 

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