Lustenau-Sieg gibt SKN viel Selbstvertrauen

Andreas Dober hat probleme mit dem Oberschnekel, - Foto: SKN
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FUSSBALL. Nach dem 1:0 Auswärtssieg gegen die Austria in Lustenau erwartet Trainer Karl Daxbacher Wacker Innsbruck in der NV-Arena. Der SKN-Coach muss auf einige Spieler verletzungsbedingt verzichten.

Die Erleichterung im Vorstand und   in der sportlichen Leitung des SKN St. Pöltenwaren   nach dem 1:0-Auswärtssieg in Lustenau riesengroß. »Uns ist nach dem Schlusspfiff ein Stein vom Herzen gefallen«, so Trainer Karl Daxbacher, der aber warnt: »Um den Erfolg wirklich wertvoll zu machen, müssen wir jetzt gegen Wacker Innsbruck zu Hause unbedingt nachlegen.“

Der Leitwolf hat allerdings einige Sorgenfalten auf der Stirn: »Derzeit werden wir schon ein wenig vom Verletzungspech verfolgt, die Kaderdecke ist bereits ziemlich dünn.« Denn zu den Langzeitausfällen Manuel Hartl, Jannick Schibany, Daniel Beichler und Christian Hayden hat sich jetzt auch noch Andreas Dober gesellt, der in Lustenau mit einer Oberschenkelverletzung ausscheiden musste und wohl auch gegen die Innsbrucker passen muss.

Keeper Riegler und Goleador Segovia zuversichtlich

Gegen die der SKN übrigens eine ausgeglichene Bilanz aufweist. In den zehn Duellen gingen beide Teams je drei Mal als Sieger vom Platz, vier Partien endeten Remis. Allerdings: SKN-Keeper Christoph Riegler hat gegen Wacker schon 315 Minuten kein Gegentor kassiert. »Ich hoffe natürlich, ich kann diese Serie ausbauen«, so der Schlussmann der Wölfe, der natürlich hofft, dass mit dem Sieg im Ländle der Knoten endlich geplatzt ist.

Dass dem so ist, davon ist auch Daniel Segovia überzeugt. Der Goldtorschütze in Lustenau lässt sich auch von Transfergerüchten um seine Person nicht aus der Ruhe bringen: »Ich spiele derzeit für den SKN St. Pölten, fühle mich hier einfach wohl – und ich will der Mannschaft mit meinen Toren immer helfen. Jetzt einmal wieder gegen Wacker Innsbruck.“ Eine Ansage, die Coach Karl Daxbacher nur bestätigen kann: »Dani ist zu 100 Prozent bei der Sache und beim SKN – und sein Tor in Vorarlberg hat sicherlich auch bei ihm eine gewisse Verkrampfung gelöst.«

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