Gleich drei Neo-Staatsmeister im Feld der Ö-Tour

Jan Tratnik gewann die slowenischen Meisterschaften. - Foto: Luka Zele.
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RADSPORT. Die Österreich Rundfahrt beginnt am kommenden Samstag mit dem Prolog am Kitzbüheler Horn.


Bei den Staatsmeisterschaften, die am vergangenen Wochenende in den meisten Ländern von Europa über Afrika, Amerika bis Japan ausgetragen wurden, war das österreichische Continental-Team Amplatz-BMC das Abräumerteam! Der erst 21-jährige Legionär Janos Pelikan setzte sich sowohl beim Zeitfahren als auch im Straßenrennen in Ungarn durch und sein Amplatz-Teamkollege Jan Tratnik gewann in Slowenien im Alleingang vor Orica-Profi Luka Mezgec. Tratnik kommt nach seiner Verletzungspause rechtzeitig vor der Österreich Rundfahrt, wo er im Vorjahr die „Flyeralarm“-Punktewertung gewann, wieder in Top-Form. In sehr guter Verfassung präsentierte sich auch Marek Canecky, der die Zeitfahrmeisterschaften in der Slowakei gewann und im Straßenrennen, bei Peter Sagans Triumph, mit Rang vier knapp eine Medaille verpasste.

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Maximilien Kuen – ebenfalls beim niederösterreichischen Continental-Team engagiert – bestreitet heuer seine vierte Österreich-Radrundfahrt. „Nach den Erfolgen vom Vorjahr sind die Erwartungen bei uns im Team wieder sehr hoch. Die Streckenführung, auch heuer wieder durch meine Heimatstadt Kufstein, kommt mir persönlich sehr entgegen und ich will meine Chance in einer Ausreissergruppe suchen. Der Traum eines Etappensieges lebt und meine heurige Startnummer 111 motiviert natürlich zusätzlich“, freut sich der Tiroler auf die am Samstag in Kitzbühel beginnende Rundfahrt.

In Kasachstan jubelte der 25-jährige Astana-Profi Arman Kamyshev über sein erstes Meisterschaftsgold. In Polen musste sich Marek Rutkiewicz im Sprint nur Tinkoff-Profi Rafal Majka geschlagen geben. Rutkiewiczs Wibatech Fuji-Teamkollege Sylwester Janiszewski, der ebenso bei der Ö-Tour startet, holte Bronze.

Wanty-Groupe Gobert mit Björn Thurau

Im Vorjahr sicherte sich Rick Zabel, Sohn des vielfachen Tour de France-Etappensiegers Erik Zabel, auf der dritten Etappe nach Judendorf/Straßengel im Sprint seinen ersten Profisieg. In diesem Jahr könnte das einem weiteren Deutschen mit bekanntem Namen gelingen: Björn Thurau, Sohn des legendären Dietrich Thurau – Gewinner des weißen Trikots der Tour de France. Der Klassikerspezialist gewann vor zwei Jahren die Punktewertung der Tour de Suisse und 2013 jene der Luxemburg-Rundfahrt. Bisher wartet der 27-Jährige, der 2008 seine ersten „Profischritte“ beim österreichischen Team Elk unternommen hat, noch auf seinen ersten Profisieg. Begleitet wird Thurau von seinem Wanty – Groupe Gobert-Teamkollegen Thomas Degand. Der Belgier belegte im Vorjahr den achten Gesamtplatz bei der Österreich Rundfahrt und 2014 wurde er Zehnter. Ein starker Fahrer im Team ist auch der Italiener Marco Marcato, der sich 2012 den Sieg beim Klassiker Paris-Tours sicherte und ein Jahr zuvor Zweiter wurde. Einen zweiten Gesamtplatz holte er auch 2011 bei der Polen-Rundfahrt.

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