Oberlin – der „Sargnagel“ für die Daxbacher-Elf Themen:Fußball Florian Mader unterlief gegen Altach ein schwerer Fehler. - Foto: Helmut Lackinger Von: Heinz Harauer 13. August 2016 FUSSBALL. Tabellenführer Altach war kaltschnäutziger und schickte den Neuling aus Niederösterreich mit einem 1:3 nach Hause. SCR Altach – SKN St. Pölten 3:1 (2:0). – SKN: Riegler; Dober, Petrovic, Huber, Parvulescu; Ambichl (46. Perchtold), Mader; Hartl (46. Lumu), Thürauer, Schütz; Luckassen (75. Segovia). – Altach: Lukse; Lienhart, Zech, Netzer (25. Salomon), Jäger, Galvao; Ngwat-Mahop, Prokopic, Dovedan; Oberlin (79. Harrer), Ngamaleu (62. Luxbacher). – Tore: Oberlin (2., 24.), Dovedan; Schütz (74.). – Schon nach vier Runden hat sich die „Zwei-Klassen-Gesellschaft“ in der Bundesliga bestätigt: Mit Wolfsberg, Mattersburg, SKN St. Pölten, Admira Wacker und Ried befinden sind in der unteren Tabellenhälfte jene Klubs, die wahrscheinlich um den Klassenerhalt kämpfen werden. Daß der SKN St. Pölten allerdings in der vierten Runde beim Tabellenführer gastieren würde, hätten wohl nicht einmal die Gastgeber für möglich gehalten. Dennoch gab Leitwolf Karl Daxbacher für das Duell mit der Canadi-Elf einen Punktegewinn als klares Ziel aus. In der Startformation drückte sich dieses Bestreben in zwei Änderungen aus – so kam etwa Paul Pervulescu zu seinem Debüt, während Manuel Hartl David Stec am rechten Flügel ersetzte. Einzige Vorgabe außer einen Punktegewinn: Das neue „Wunderkind“ in der Bundesliga, Dimitri Obelin, nicht ins Spiel kommen zu lassen. Dafür nahm Trainer Daxbacher auch eine Systemumstellung vor – das allerdings kräftig nach hinten losging: Denn die Hausherren gingen gleich mit der ersten Aktion in Führung . Nach einer Ecke von rechts wurde diese auf den völlig blank stehenden Oberlin weitergeleitet, der staubtrocken mit dem Kopf zur frühen Führung einnetzte (2.). Das Wolfsrudel war kurzzeitig in Schockstarre und brauchte einige Zeit um diesen frühen Rückschlag zu verdauen. Kevin Luckassen unternahm nach Schütz-Hereingabe einen ersten Versuch, sein Abschluss fiel aber viel zu schwach aus (7.). Nach einer guten Viertelstunde erfing sich die Daxbacher-Elf und kamen zur größten Ausgleichsmöglichkeit. Erneut setzte sich Schütz auf links durch und sah im Rückraum den nachgerückten Michael Ambichl, doch dessen Schuss wurde im letzten Moment von Zech geblockt (19.). Kurz darauf schlug es wieder auf der Gegenseite ein – nach einem weiten Abschlag von Goalie Lukse passierte Florian Mader als letzter Mann ein folgenschwerer Schnitzer und Oberlin schnürte im eins gegen eins mit Riegler den Doppelpack (24.). Von diesem zweiten Schlag sollten sich die Wölfe in der ersten Hälfte nicht mehr erholen. Zu fehlerhaft war in weiterer Folge das Spiel nach vorne, während die Altacher immer wieder durch ihr schnelles Umschaltspiel gefährlich blieben. Und schließlich kam es noch dicker: Erst musste Manuel Hartl nach einem harmlosen Zweikampf mit einer Knöchelverletzung vom Feld (43.) und in der Nachspielzeit sorgte Dovedan per abgefälschten Fernschuss für den dritten Treffer des Tabellenführers (46.) – der Schlusspunkt einer für das Wolfsrudel rabenschwarzen Halbzeit. Torchancen? Fehlanzeige Nach der Pause kam man dank zweier Wechsel wieder besser ins Spiel. Die Hausherren wurden nun früher im Spielaufbau gestört und man erkämpfte sich wieder mehr Kontrolle über das Geschehen auf dem Feld. Allerdings kam weiterhin der letzte Pass zu selten an den Mann, wodurch Chancen weiterhin Mangelware blieben. So dauerte es bis zur 74. Minute ehe wieder richtig Gefahr entstand – „Joker“ Jeroen Lumu setzte bei einer guten Kopfballgelegenheit das Leder jedoch neben das Tor. Kurz darauf machte es Daniel Schütz dann aber besser, als er eine herrliche Hereingabe von Pervulescu per Kopf über die Linie drückte (75.). Es sollte allerdings nur bei dieser Ergebniskosmetik bleiben, auch weil Kapitän Lukas Thürauer mit einem Kracher aus 25 Metern an Lukse scheiterte (84.). Das Resümee von Daxbacher: Mehr Ballbesitz und besserer Passqualität helfen nichts, wenn die Tore fehlen. Starke SKN-Vorstellung bei Hallenturnier in DeutschlandSt. Pöltner Wölfinnen starten in die WintervorbereitungDer SKN St. Pölten wird zu spusu SKN St. PöltenEine sehr erfolgreiche Herbstsaison der WölfeBullen zeigten Grenzen des SKN schonungslos aufDer SKN St. Pölten bleibt auf der SiegerstraßeRückschlag für St. Pöltner Wölfe gegen die AustriaVerdienter SKN-Erfolg gegen Wacker InnsbruckU21-Nationalteam feiert in Griechenland ein 1:0U21-Nationalteam könnte Geschichte schreibenTestspiel gegen England ging klar mit 0:3 verlorenGriechenland ist letzte Hürde beim Sprung zur U21-Euro