Pickl „machte“ Gegner zum Staatsmeister

Vize-Staatsmeister Bernhard Pickl (li.) und Staatsmeister Gernot Rumpler (Foto: ÖSB)
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SPORTSCHÜTZEN. Bei den Österreichischen Staatsmeisters im KK-Dreistellungsmatch verzichtete Bernhard Pickl auf den letzten Schuss und „überließ“     Gernot Rumpler kampflos den Titel.


Mit gesamt 1170 Ringen beendete Alexander Schmirl (Rabenstein/NÖ) die Qualifikation im KK-Dreistellungsmatch der Männer und führte damit die Ergebnisliste an. Im Finale gab es einige spannende Führungswechsel: Nach den Kniend-Serien führte Bernhard Pickl (Gresten/NÖ), dieser wurde durch eine ausgezeichnete Liegend-Serie von Stefan Raser (OÖ) abgelöst. Im Stehend gab es einen weiteren Wechsel – Gernot Rumpler (S) schoss sich ganz nach vorne und Bernhard Pickl konnte wieder aufschließen. Rumpler und Pickl blieben bis zum Schluss in wechselnder Führung und lagen vor dem letzten Finalschuss gleichauf. Bernhard Pickl verzichtete auf seinen letzten Schuss mit der Begründung, Rumpler hätte den Sieg verdient. Es gab also Gold für Gernot Rumpler, der bereits im Vorjahr – noch als Junior – diesen Titel in der Männerklasse holen konnte, Silber für Bernhard Pickl und Bronze für Alexander Schmirl.

Pickl machte mit seinem Verzicht auf die Anpassung der Österreichischen Schießordnung an das internationale Reglement aufmerksam, nach dem die Wertung im Finale neu gestartet wird und die Qualifikations-Leistung somit keine Berücksichtigung mehr findet. »Die auf internationaler Ebene – bei entsprechend hoher Leistungsdichte – akzeptable Regelung ist auf österreichischer Ebene in meinen Augen unfair. Die Leistungsdifferenz in einem nationalen Finale ist so groß, dass der Ausgang des Finales nicht unbedingt die Leistung der Top-Athleten widerspiegelt,« so der Niederösterreicher.

Mannschaftswertung ging an Oberösterreich

In der Mannschaftswertung der Männer im KK-Dreistellungsmatch setzte sich das Team Salzburg mit den Brüdern Gernot und Stefan Rumpler sowie Andreas Rammler gegen die Teams aus Niederösterreich auf Rang zwei und Oberösterreich auf Rang drei durch.

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