Fernöstlicher Fight um vorweihnachtliches Geschenk Themen:Motorsport Spektakuläre Szenen mit Rallyeautos auf fernöstlichen Straßen. - Foto: StohlRacing Von: Heinz Harauer 13. Dezember 2016 MOTORSPORT. Manfred Stohl und Bernhard Ettel bestreiten die unbekannte, weil neue Rally Shanxi Dazhai in China. Punkt 13.20 Uhr hob die Austrian-Airlines-Maschine gestern in Wien-Schwechat Richtung Shanghai ab. Mit aus österreichischer Motorsport-Sicht betrachtet edelster Ware an Bord. Der Ex-Weltmeister Manfred Stohl und der regierende Copiloten-Staatsmeister Bernhard Ettel visieren China an, um dort am kommenden Wochenende den dritten Rallye-Lauf zur dortigen Meisterschaft zu bestreiten. Von Freitag, dem 16., bis Sonntag, dem 18. Dezember, steht die Rally Shanxi Dazhai auf dem Programm. „Eine völlig neue Rallye, die eigentlich noch keiner kennt“, ist so ziemlich alles, was Stohl darüber weiß. Nach der Rally Henan Dengfeng im Juni und der Rally Gansu Zhangye im August ist die nunmehrige Rallye in der Region Shanxi, rund 500 Kilometer südwestlich von Peking, der dritte Auftritt von Stohl/Ettel im chinesischen Championat 2016. Der WRC-Lauf in Peking, der ebenfalls dazu gezählt hätte, fiel ja bekanntlich einem verheerenden Unwetter zum Opfer, was Manfred Stohl besonders schmerzt. „Das wäre quasi meine Rückkehr in die Weltmeisterschaft gewesen. Ewig schade, dass diese Rallye abgesagt worden ist.“ Völliges Neuland für Stohl/Ettel Doch nun ist der Fokus ganz auf die kommende Aufgabe gerichtet. „Momentan wissen wir nicht mehr als dass die Rallye rund um den Ort Dazhai acht Sonderprüfungen über insgesamt 160 Kilometer umfasst und zu hundert Prozent auf Schotter gefahren wird. Einen richtigen Zeitplan hab‘ ich noch gar nicht gesehen“, nimmt’s Bernhard Ettel mit fast schon fernöstlicher Gelassenheit. „Und dass die Temperaturen in dieser Gegend ungefähr mit denen bei uns daheim zu vergleichen sind. So um zehn Grad am Tag und um die null Grad in der Nacht“, ergänzt Manfred Stohl. Stohl/Ettel werden wie gewohnt in einem Citroen DS3 R5 des Huayu Racing Teams unter der Flagge von DS Automobiles China sitzen. Und die beiden Österreicher rechnen sich durchaus Chancen aus. Stohl: „Wir sind heuer in der Gesamtwertung zwei Mal hinter Chris Atkinson Zweiter geworden. Also denke ich, dass wir auch diesmal um den Sieg mitfahren können.“ Der britische Meister Mark Higgins, dessen Landsmann Alister McRae oder der Finne Jari Ketoma haben freilich dasselbe Ziel vor Augen. Womit also einem packenden Fight um ein vorweihnachtliches Geschenk praktisch nichts im Wege steht. Wilder Punktekampf zwischen Hofer und BortolottiPlatz 6 für Hofer beim Heimrennen in SpielbergJäger triumphiert bei der ADAC GT4 in SpielbergDie große Show des Zauberlehrlings Erste Teams in Freistadt – das Rallye-Fieber steigtWieder Neuerungen bei der Jänner RallyeRallye W4 zählt auch 2019 zur StaatsmeisterschaftJanus Baumanis war auch in Kapstadt wieder topPremiere von Christoph Zellhofer vorzeitig beendetGroßes Kino schon im ersten DurchgangTolles Wetter für Fahrer und Fans vorausgesagtEin bewährtes Duo leitet die erste Rallye W4