Benjamin Karl führt im Parallel-Gesamtweltcup

Benjamin Karl übernahm die Führung im Gesamt-Weltcup. - Foto: Red Bull
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WINTERSPORT. Beim PSL-Weltcup der Herren in Rogla/SLO) waren  die Hundertstel nicht auf der Seite des ÖSV-Teams.

Bei den Herren waren heute die Hundertstel nicht auf der Seite des ÖSV-Teams. Andreas Prommegger musste sich im Duell um Platz drei dem Lokalmatador Zan Kosir um acht Hundertstel geschlagen geben und wurde als bester Österreicher Vierter. Schon in der Runde davor zog der stark fahrende Salzburger gegen den Bulgaren Radoslav Yankov um den Hauch von 0,04 Sekunden den Kürzeren.

Auch Benjamin Karl fehlten im Viertelfinale gegen Kosir nur neun Hundertstel zum Einzug in die nächste Runde. Dem vierfachen Weltmeister aus dem niederösterreichischen Wilhelmsburg reichte jedoch der siebente Tagesrang, um die Führung im Parallel-Gesamtweltcup vor dem Russen Andrey Sobolev zu übernehmen. Alexander Payer, der als dritter heimischer Fahrer das Finale der Top 16 erreicht hatte, reihte sich nach einer Auftaktniederlage gegen Kosir an der 16. Stelle ein. Benjamin Karl: „Ich kämpfe schon jahrelang mit diesem Hang, daher bin ich heute gar nicht unzufrieden. Immerhin habe ich mit Platz sieben mein bestes Weltcupresultat hier in Rogla erreicht. Dass ich mit dem Weltcup-Leadertrikot im Gepäck nach Hause fahre, ist überhaupt der Wahnsinn.“  

Schweizerin gewann das Finale

Der Schweizer Nevin Galmarini rang im großen Finale Radoslav Yankov nieder und feierte seinen ersten Weltcupsieg. Ina Meschik hat mit Platz drei beim Parallelriesentorlauf dafür gesorgt, dass die rot-weiß-roten Raceboarder auch auf der vierten Weltcupstation in dieser Saison den Sprung auf das Podest geschafft haben. Bei den Frauen holte sich Ester Ledecka (CZE) den Sieg.

Der Parallel-Weltcup wird in der kommenden Woche im bulgarischen Bansko fortgesetzt, wo am Freitag (3. Februar) und am Sonntag (5. Februar) zwei PGS-Bewerbe ausgetragen werden.

 

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