VCA: Heiß auf Titelverteidigung im Volley Cup Final Four

Kann Liga-Topscorer Thomas Tröthann (Nr. 5) auch beim Heim-Final-Four mit dem VCA Amstetten jubeln?. - Foto: VCA
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VOLLEYBALL. Am Wochenende findet in Amstettens Johann Pölz-Halle zum zweiten Mal in Folge das Austrian Volley Cup-Final Four statt.

Der Titelverteidiger und neuerlicher Gastgeber aus Amstetten hat den Cupsieg als erklärtes Saisonziel ausgegeben und die gesamte Meisterschaft mit nur einer kroatischen Verstärkung bestritten. Der souveräne vierte Platz im Grunddurchgang der DenizBank AG Volley League Men unterstreicht die Cup-Titelambitionen der Niederösterreicher und rückt sie im Halbfinale gegen den Zweitligisten SSV HIB Liebenau klar in die Favoritenrolle.

Sportchef Michael Henschke gibt sich selbstbewusst: „Wir wissen um unsere Favoritenrolle im Cup und wollen bestehen. Seit mehr als zehn Jahren ist keinem Verein die Titelverteidigung gelungen. Jetzt ist es an der Zeit“. Einer, der viel dazu beitragen kann, ist Thomas Tröthann. Mit 368 Punkten schloss der Amstettens Diagonalangreifer den Grunddurchgang als Topscorer ab:  „Nun geht es für uns um die Titelverteidigung. Wir wollen den Cupsieg und wenn ich den Pokal in die Höhe stemmen kann, dann denke ich an keine erzielten Punkte“, beschreibt Tröthann seinen aktuellen Fokus.

Spannender dürfte das zweite Halbfinale zwischen VBC TLC Weiz und SG VC/SV MusGym Salzburg verlaufen. Obwohl die Weizer ihren polnischen Angreifer Grzegorz Szumielewicz im Cup nicht einsetzen dürfen (im Cup sind nur Österreicher spielberechtogt), können sie auf einen enorm breiten Kader zurückgreifen. Erst vor kurzem stieß auch der ehemalige Amstetten-Spieler Ingmar Zipper zu den Weizern und stellt Coach Sasa Jovanovic hinsichtlich der Startformation umso mehr vor die Qual der Wahl.

Frauen: Halbfinalschlager Sokol/Post – Graz

Obwohl die Begegnung ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt gegen SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz viel Spannung verspricht, kann man das zweite Halbfinale zwischen SG VB NÖ Sokol/Post und UVC Holding Graz getrost als ein vorweggenommenes Finale bezeichnen.
Die Titelverteidigerinnen aus Niederösterreich müssen im Vergleich zur Austrian Volley League (AVL) Women zwar fünf Spielerinnen vorgeben, können diese jedoch mit routinierten Österreicherinnen ersetzen. Das erfahrene Quartett Rimser, Almer, Wallinger und Chukwuma hat viele Titelgewinne vorzuweisen. U. a. waren sie vor einem Jahr beim 3:2-Finalerfolg über die Murstädterinnen mit von der Partie.

Ganz anders sieht es bei den Grazerinnen aus. Sie bestreiten die gesamte Saison ohne ausländische Unterstützung und beendeten den Grunddurchgang der Austrian Volley League Women dennoch auf Rang drei.

Final Four im Austria Volley Cup:

Damen
11. Februar, 13:00: SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz – ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt
11. Februar, 15:30: SG VB NÖ Sokol/Post – UVC Holding Graz

12. Februar, 17:45: Finale

Herren
11. Februar, 18:00: SSV HIB Liebenau – SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys
11. Februar, 20:30: VBC TLC Weiz – SG VC/SV MusGym Salzburg

 

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