St. Pöltner Wölfe wollen sich weiter absetzen

Kann der SKN St. Pölten gegen Ried nach einem Sieg jubeln? - Foto: Helmut Lackinger
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FUSSBALL. Neuerlich ein Sechs-Punkte-Spiel für den SKN St. Pölten. Diesmal kommt der SV Ried in die NV Arena.


Letzte Woche wurde in Mattersburg die erste Gelegenheit vergeben, sich im Tabellenkeller etwas Luft zu verschaffen, morgen hat man allerdings bereits die nächste. Gegen die SV Ried will der Wolfsrudel Versäumtes nachholen und den Polster auf die „Rote Laterne“ auf sieben Zähler vergrößern. Dafür bedarf es jedoch einer Leistungssteigerung im Vergleich zur Vorwoche…

Gegen die SV Ried müssen die Wölfe wieder denselben Tatendrang wie in den ersten Frühjahrspartien an den Tag legen, um die nächsten drei Punkte einfahren zu können. MMüssen“ – ein Wort, das man im Fußball so gar nicht gerne in den Mund nimmt. Und trotzdem tun das sowohl unser Leitwolf Jochen Fallmann, als auch der Neo-Coach der Rieder, Lassaad Chabbi, vor dem Duell der beiden Teams. Wobei unser Chefcoach allerdings etwas vorausschickt: „Wenn wir uns da unten aus dem Tabellenkeller lösen wollen … dann müssen wir diese Partie gewinnen – Punkt.“ Und er gibt seinen Schützlingen auch gleich noch etwas mit auf den Weg: „Um das zu schaffen, müssen wir aber auch anders auftreten, als zuletzt bei der Niederlage in Mattersburg. Wir müssen wieder mehr Leidenschaft zeigen, noch mehr Einsatzbereitschaft und wir müssen mit der Einstellung auf den Platz gehen, diesen Sieg unbedingt zu wollen.“

Paul Pîrvulescu und Daniel Schütz fallen aus

Wer die elf Wölfe sein werden, die in dieser so wichtigen Partie beginnen werden, will er sich noch überlegen. Mit Michael Huber kehrt ein zuletzt gesperrter Defensivmann in den Kader zurück. Auch Ümit Korkmaz wäre bereit für sein Comeback. Dafür muss Fallmann allerdings weiter auf Paul Pîrvulescu und Daniel Schütz verzichten, die nach ihren Erkrankungen erst langsam wieder ins Training einsteigen. Den Gegner erwartet der SKN-Coach natürlich hochmotiviert. Und gegenüber den Herbstpartien doch ein wenig verändert: „Neo-Trainer Lassaad Chabbi  ist sehr offensiv orientiert. Ich erwarte mir eine Rieder Truppe, die aggressiv nach vorne attackieren wird. Allerdings liegt es einzig und alleine an uns, die Sache positiv über die Bühne zu bringen. Was wir machen ist entscheidend, nicht was der Gegner tut.“

Die Vorzeichen auf einen weiteren Punktezuwachs für den Bundesliganeuling stehen der Statistik nach jedenfalls nicht schlecht. Immerhin haben die St. Pöltner im Herbst im Innviertel mit 2:1 triumphiert und die Wikinger zudem in einem packenden Duell in der NV Arena aus dem diesjährigen Cup Bewerb geworfen. Die 2:3-Pleite auf heimischen Rasen im ersten Saisonduell in diesem Jahr liegt den Wölfen allerdings noch schwer im Magen – eine Scharte, die man in diesem Aufeinandertreffen unbedingt ausmerzen will. Was zu diesem Zweck benötigt wird, weiß auch Mittefeldmann Marco Perchtold: „Gegen Mattersburg haben wir uns den Schneid leider zu leicht abkaufen lassen, aber insgesamt können wir mit dem bisherigen Verlauf der Frühjahrssaison ja im Großen und Ganzen zufrieden sein. Und ich bin mir sicher, dass wir gegen Ried mit der Unterstützung unserer Fan wieder in die Erfolgsspur zurückkehren werden.“

Der Anpfiff in der NV Arena erfolgt um 16 Uhr, der Einlass ins Stadion beginnt um 14:30 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt gibt´s auch die zweite Auflage des „Arena Warm Ups“.

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