St. Pöltner Falken gelang im Halbfinale „Zittersieg“

Kevin Wieninger, Top-Torschütze der Falken gegen Bärnbach. - Foto: Falken
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HANDBALL. Spannung bis zum Schluss im ersten Halbfinale beim Sieg von St. Pölten über Bärnbach/Köflach. Keine Probleme hatte Graz mit Hollabrunn.

BLM Halbfinale – 1. Spiel – Best of three

SU Falkensteiner Katschberg – St. Pölten – HSG Remus Bärnbach/Köflach 25:24. – Beste Torschützen: Wieninger (7), Prokop (6); Gesslbauer, Markovic und Hallmann je 4. – Spannung pur bis zum Schluss bot das erste Halbfinalspiel zwischen den Falken und der HSG Remus Bärnbach/Köflach, mit dem besseren Ende für die St. Pöltner.

Wie schon in der Vorwoche sind es die Steirer, die besser ins Spiel finden und rasch die Führung übernehmen können. Hallmann und Co. erarbeiten sich nach und nach einen kleinen Polster und führen nach knapp zehn Minuten mit 5:2. Es dauert bis zur 20. Spielminute ehe die die Falken wieder zum Ausgleich kommen – Wieninger trifft zum 8:8. Kevin Wieninger drückt in dieser Phase dem Spiel seinen Stempel auf und kann von den Gästen kaum gestoppt werden. Mit einem Treffer aus dem Rückraum bringt Spielmacher Cancar seine Mannschaft kurz vor dem Pausenpfiff mit 13:11 in Führung.

Der Start in die zweiten 30 Minuten verläuft ähnlich wie der Beginn in der ersten Spielhälftet. Bärnbach/Köflach spielt, gestützt auf einen starken Keeper Szabo, konzentriert und geduldig im Angriff. Die Falken liegen stets zurück, kämpfen sich aber nach und nach ran und erzielen durch Weilguny die 18:17 Führung. Nun gelingt es den Gastgebern immer besser die Kontrolle zu übernehmen. Großen Anteil daran hat erneut Wolfi Filzwieser,  der gleich alle fünf Strafwürfe pariert. Beim Stand von 24:21 wenigen Minuten vor Schluss schien die Partie für die St. Pöltner gelaufen. Doch die Gäste kontern und nutzen vergebene Chancen der Gastgeber nun eiskalt aus.

40 Sekunden vor Schluss trifft Gesslbauer zum 24:24 und lässt die Steirer wieder hoffen. Mit der letzten Chance des Spiels versenkt Markus Wagesreiter einen abgefälschten Ball im Tor und lässt Mannschaft und Fans in der Sport.Zentrum.NÖ jubeln. Durch diesen Heimsieg stellen die Falken in der best-of-three Serie auf 1:0 und haben nächste Woche in der Weststeiermark die Möglichkeit den vorzeitigen Finaleinzug zu fixieren.

HSG Graz dominiert erstes Halbfinale gegen Hollabrunn

HSG Graz  – UHC Erste Bank Hollabrunn 38:22. – Beste Torschützen: Schweighofer (9) bzw. Graninger (8). – Mit einer eindrucksvollen Vorstellung besiegt die HSG Graz den UHC Erste Bank Hollabrunn mit 38:22 und macht einen Riesenschritt Richtung Finaleinzug. Beide Mannschaften mussten Leistungsträger vorgeben. Während bei den Gastgebern Matjaz Borovnik nicht dabei war, mussten die Weinviertler auf die Dienste von Kljajic und Gal und Ivanovic – die aber zumindest auf der Bank Platz nahmen – verzichten.

Die Gastgeber übernehmen von Beginn an das Spielgeschehen und lassen den Weinviertlern nicht den Funken einer Chance. Bereits nach fünf Minuten müssen die Gäste zum erstn Time-Out greifen. Schweighofer und Co. spielen aber unbeeindruckt weiter drauf los. In der 15. Spielminute beim Stand von 11:1 ist schon klar, in welche Richtung dieses Spiel laufen wird. Dieser Spielstand ermöglicht es Spielertrainer Pajovic bereits früh zu wechseln und allen Spielern Spielanteile zu geben. Die HSG Graz drückt weiter aufs Tempo und geht verdient mit einem 22:10 in die Halbzeitpause.

Auch nach Wiederanpfiff verändert sich wenig am Spielgeschehen. Die Grazer nutzen ihre Chancen im Angriff eiskalt und stehen auch hinten goldrichtig.

Hollabrunn ist zwar bemüht, kann an diesem Abend das hohe Tempo der Steirer aber nicht mitgehen und muss am Ende eine klare 22:38-Niederlage in Kauf nehmen. Bereits kommenden Samstag bietet sich die Chance zur Revanche für die Weinviertler.

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