Lietz verpasst knapp das Podium in Le Mans Themen:Motorsport Richard Lietz kurz vor Schluss mit einem Reifenschaden am Porsche - Foto: Martin Beranek Von: Martin Beranek 19. Juni 2017 MOTORSPORT. Nach harten 24 Stunden kämpfte sich Richard Lietz auf der Rennstrecke in Le Mans bis auf Platz 4 in der Klasse GTE-Pro nach vorne. Mit einem sehenswerten Debüt bei den 24 Stunden von Le Mans hat der neue Porsche 911 RSR mit Richard Lietz vor 258.000 Zuschauern sein Potenzial und seine Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt. Bei der 85. Auflage des Langstreckenklassikers in Frankreich lag der 510 PS starke Rennwagen über weite Strecken in Führung und fuhr bis kurz vor dem Ziel auf Podiumskurs. Doch nach 340 Runden voller Spannung und Dramatik auf dem legendären 13,629 Kilometer langen Circuit des 24 Heures mussten sich Richard Lietz und seine französischen Teamkollegen Frédéric Makowiecki und Patrick Pilet mit dem vierten Platz in der hart umkämpften Klasse GTE-Pro begnügen. Ein zusätzlicher Boxenstopp wegen eines Reifenschadens zerstörte eine Stunde vor dem Ziel alle Hoffnungen auf eine Podiumsplatzierung beim härtesten Autorennen der Welt. „Es ist hart, wenn du alles gibst und am Ende mit leeren Händen dastehst. Unser 911 RSR funktionierte in den Kurven wie erwartet sehr gut, verlor bei den hohen Temperaturen jedoch auf den Geraden Zeit gegenüber der Konkurrenz. Der vierte Platz in diesem Jahr ist akzeptabel. Das gibt wichtige Punkte für die Weltmeisterschaft, und da sieht es ganz gut für uns aus,“ analysiert der Ybbsitzer nach dem Rennen etwas enttäuscht. Lange auf Podiumskurs Bei herrlichem Sommerwetter und Temperaturen um die 30 Grad wurden am Samstag um 15.00 Uhr 60 Fahrzeuge auf die 24-Stunden-Jagd im westfranzösischen Departement Sarthe geschickt. Richard Lietz, der von Startplatz 13 ins Rennen ging, erlebte eine ruhige Startphase. In der zweiten Rennhälfte übernahm der Porsche mit der Startnummer 91 dann aber erstmals Führungsaufgaben. Teamkollege Patrick Pilet setzte sich am Sonntagmorgen erstmals an die Spitze des erneut sehr starken GT-Feldes. Auch Richard Lietz und Frédéric Makowiecki absolvierten im weiteren Rennverlauf zahlreiche Führungsrunden. In der Schlussphase sprachen alle Anzeichen zumindest für eine Podiumsplatzierung. Eineinhalb Stunden vor dem Ziel lag der Wagen auf Platz 3. Auf dieser Position hätte er das Rennen wohl auch beendet, hätte nicht ein Reifendefekt eine Stunde vor dem Ziel einen zusätzlichen unplanmäßigen Boxenstopp erforderlich gemacht. Damit war der Kampf um ein Podium verloren. Richard Lietz dankte nach dem Rennen seinem Team: „Das ganze Team hat ein riesiges Dankeschön verdient, denn die Vorbereitung für Le Mans war extrem hart. Unsere Mechaniker haben wirklich alles gegeben. Es war ein spannendes Rennen und ich hoffe, dass wir im nächsten Jahr um einen Podiumsplatz mitfahren können.“ Porsche darf über Gesamtsieg jubeln Nach technischen Problemen folgte doch noch der Sieg – Foto: Martin Beranek Nach einem unglaublich spektakulären Rennen feiert die LMP1-Mannschaft von Porsche den Gesamtsieg bei den 24h von Le Mans. Mit einem unerwarteten Sieg für Timo Bernhard, Brendon Hartley und Earl Bamber, die bereits am Anfang des Rennens für über eine Stunde mit einem Schaden am Elektromotor in der Box standen, jubelt die Zuffenhausener Sportwagenschmiede über den Hattrick in Le Mans. Es war der 3. Sieg in Folge beim 24h-Rennen für die Traditionsmarke. Für Pole-Setter Toyota setzte es wieder ein Drama: Bereits in der Nacht verloren die Japaner alle 3 Autos mit technischen Defekten bzw. Unfällen und mussten somit alle Siegchancen begraben. Zur Überraschung aller führte dadurch bis kurz vor Schluss der private LMP2 von Jackie Chan Racing. Alle Highlights vom 24h-Rennen jetzt nochmal im Video: Wilder Punktekampf zwischen Hofer und BortolottiPlatz 6 für Hofer beim Heimrennen in SpielbergJäger triumphiert bei der ADAC GT4 in SpielbergDie große Show des Zauberlehrlings Erste Teams in Freistadt – das Rallye-Fieber steigtWieder Neuerungen bei der Jänner RallyeRallye W4 zählt auch 2019 zur StaatsmeisterschaftJanus Baumanis war auch in Kapstadt wieder topPremiere von Christoph Zellhofer vorzeitig beendetGroßes Kino schon im ersten DurchgangTolles Wetter für Fahrer und Fans vorausgesagtEin bewährtes Duo leitet die erste Rallye W4