Wales spielt in Hochburg des Frauenfußballs

Das ÖFB-Frauenteam freut sich auf die Begegnung gegen Wales - Foto: ÖFB
Share Button

FUSSBALL. Schauplatz des EM-Qualifikationsspiel in der Gruppe 8 gegen Wales  ist St. Pölten, die Hochburg des heimischen Frauenfußballs. Auch das Nationale Zentrum für Frauenfußball befindet sich dort.

Nach dem erfolgreichen Start in die EM-Qualifikation mit dem 2:0-Auswärtssieg in Kasachstan folgt am Dienstag (18.30 Uhr), in der NV Arena St. Pölten die nächste schwere Bewährungsprobe auf das Frauen-Nationalteam. Die Auswahl von Teamchef Dominik Thalhammer trifft auf Wales, einen starken Mitbewerber im Kampf um einen Startplatz für die UEFA Women’s EURO 2017 in den Niederlanden. Erklärtes Ziel der ÖFB-Elf ist die erstmalige Qualifikation für eine Endrunde.

In den vergangenen Tagen stand im Teamcamp in Lindabrunn die Regeneration an erster Stelle, um die strapaziöse Auswärtsreise nach Kasachstan aus den Köpfen und Muskeln der Spielerinnen zu bekommen. Am Sonntag startete die intensive Phase der Vorbereitung auf das Spiel gegen Wales. „Wir haben das Spiel gegen Kasachstan analysiert und ich habe viele gute Szenen gesehen, was die Spielweise, Ballsicherheit und die Kreativität im Angriffsdrittel betrifft. Wales ist durch den Trainerwechsel schwer ausrechenbar. Wir haben uns in der Analyse intensiv mit dem Gegner beschäftigt. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und glauben zu wissen, was uns in Bezug auf ihre Spielweise erwartet“, so Teamchef Thalhammer, der auf die Unterstützung der Fans im Stadion hofft.

Die Bilanz der bisherigen Begegnungen mit Wales ist aus heimischer Sicht klar positiv. In fünf Spielen gab es drei österreichische Siege und zwei Remis. Beide Teams hatten auch Berührungspunkte beim Istrien Cup im März 2015, trafen aber im Turnierverlauf nicht aufeinander. Österreich beendete das Turnier auf Rang 3, während sich Wales an der 5. Stelle klassierte. In der Weltrangliste scheint Wales zehn Plätze hinter den auf Rang 27 geführten Österreicherinnen auf.

Drei Teamspielerinnen sind Absolventinnen

Schauplatz des Spitzenspiels in der Gruppe 8 ist St. Pölten, die Hochburg des heimischen Frauenfußballs. In unmittelbarer Nähe des Stadions befindet sich das 2011 installierte Nationale Zentrum für Frauenfußball, die Kaderschmiede für die besten Talente des Landes. Mit Nicole Billa, Manuela Zinsberger und Sophie Maierhofer stehen drei Absolventinnen des dualen Ausbildungssystems im Kader des Frauen-Nationalteams. Marina Georgieva, die erstmals im Aufgebot des Frauen-Nationalteams aufscheint, befindet noch im Ausbildungsprozess unter der sportlichen Leitung von Frauen-Teamchef Thalhammer.

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*