Hartl-Goldtor hievte SKN auf den dritten Platz

Manuel Hart, der Tor- und Punktegaran für den SKN St. Pölten. - Foto: H. Lackinger
Share Button

FUSSBALL . Spannend bis in die Nachspielzeit war der 1:0-Erfolg des SKN St. Pölten über den FC Liefvering. Torschütze einmal mehr Manuel Hartl.

SKN St. Pölten- FC Liefering 1:0 (1:0). – SKN: Riegler; Dober, Huber, Petrovic, Grasegger; Stec, Mader, Ambichl, Schagerl (87. Yilmaz); Segovia (63. Schibany), Hartl (90.+2. Martic).
FC Liefering: Coronel; Wiesinger, Upamecano, Luan, Joppich; Laimer (Sammassekou), Okugawa, Schlager (84. Brandner); Atanga (40. Dwamena), Hwang, Oberlin. – Tor: 1:0 Hartl (65./Elfmeter). – Rote Karte: Oberlin (16., Tätlichkeit). – Der Erfolgslauf des SKN St. Pöltn hat auch im Duell gegen den FC Liefering seine Fortsetzung gefunden. Gegen die Jungbullen setzten in einem intensiv geführten  Partie durch.  Erstmals seit 2013 verließen die bissigen Wölfe  den Platz fünfmal hintereinander als Sieger. Erneut war es  Manuel Hartl, der auch im vierten Ligaspiel seit seinem Comeback wieder ins Schwarze traf. Diesmal mit einem sicher verwandelten Penalty.

Der FC Liefering zählt nicht gerade zu den Lieblingsgegner der des SKN in die NV-Arena: Drei der letzten vier Heimspiele, sowie das erste Duell in dieser Saison in Salzburg gingen jeweils an die Jungbullen. Außerdem kam die Letsch-Elf mit zuletzt drei Ligaerfolgen im Gepäck nach Niederösterreich. An Selbstvertrauen mangelte es allerdings auch der Daxbacher-Elf nich: Mit dem Cuperfolg in Hard standen vor dieser Partie vier Siege en suite zu Buche. Dementsprechend vertraute der Chehftrainer auch wieder derselben Startformation wie beim beeindruckenden 5:1-Kantersieg gegen Austria Salzburg.

Intensiv geführte Begegnung mit wenig Torchancen

Von Beginn an entwickelte sich zwischen den beiden Teams ein offener Schlagabtausch, der sich allerdings zum Großteil zwischen den beiden Strafräumen abspielte. Beide Abwehrreihen hatten sich gut auf die jeweiligen Offensivtaktiken des Gegners eingestellt. Deshalb es zu keiner wirklich gefährlichen  Torchance in den ersten 45 Minuten kam.  Erstmalige Aufregung kam in der 9. Minute auf, als Joppich einen Hartl-Schuss mit der Hand abblockte, Schiedsrichter Kollegger jedoch weiterlaufen ließ. Wenige Minuten prüfte Florian Mader mit einem Freistoß aus guter Position Liefering-Goalie Coronel (13.). Kurz darauf machten sich die Salzburger das Leben dann selber schwer: Dmitri Oberlin ließ sich bei einem Zweikampf mit Andi Dober zu einem Faustschlag hinreißen – ein Platzverweis und somit 75 Minuten Überzahl für das Wolfsrudel waren die logische Folge (16.). Aus diesem numerischen Vorteil konnte man jedoch in der restlichen Zeit des ersten Durchgangs kein Kapital mehr schlagen. Die Lieferinger blieben ihrer Pressing-Taktik aus den ersten Minuten treu, setzten die Heimischen früh unter Druck. Doch die Abwehr, in der sich Danijel Petrovic immer besser einfügte und neuerlich zu den positiven Kräften zählte, hielt den Salzburger Druck bis zu 94. Minute stand.

Auch nach der Pause bot sich den 1.700 Zusehern in der NV-Arena ein ähnliches Bild. Die Jungbullen setzten mehr auf Offensive. Man merkte nicht, dass die Letsch-Elf mit nur zehn Mann spielte. So strich etwa ein Schlager-Schuss nur Zentimeter am Kasten von Christoph Riegler vorbei (49.). In der 65. Minute war es dann aber so weit: Michael Ambichl setzte sich auf der rechten Seite gegen Xaver Schlager durch, konnte von diesem nur mehr durch ein außerhalb des Strafraums erfolgtes Foulspiel gestoppt werden. Schiedsrichter Kollegger reagiert erst auf die Anzeige seines Linienrichters und  zeigte auf den Punkt. Manuel Hartl trat zum fälligen Strafstoß an und verwandelte diesen eiskalt zum 1:0 und damit auch zu seinem fünften Saisontor im vierten Spiel.

Beinahe hätte die Freude über die Führung aber nur kurz gewährt – gleich im Gegenzug kam Dwamena nämlich am Strafraum frei zum Schuss, der Ball streifte jedoch nur die Querlatte (66.). Die Gäste drängten vehement auf den Ausgleich. Zuersat musste Riegler in höchster Not vor Dwamena klären (69.), anschließend tauchte Hwang frei vor dem SKN-Gehäuse auf, hob den Ball zum Glück für die Wölfe aber rechts neben das Tor (75.). In der letzten Viertelstunde stabilisierten sich die Gastgeber wieder und brachten die knappe Führung souverän über die Zeit. Der Sieg hätte sogar noch höher ausfallen können, Manuel Hartl setzte seinen Kopfball nach seiner Stec-Flankeaber knapp neben den Kasten (86.).

Somit blieb es letztendlich bei einem hart erkämpften, aber in Summe doch verdienten 1:0-Erfolg unserer Elf, die sich mit diesem Sieg sogar auf den dritten Tabellenplatz schob. Bereits am kommenden Freitag folgt die nächste Heimpartie gegen Austria Lustenau, wo er Erfolgslauf weiter fortgesetzt werden soll!

 

Endstände der elften Runde:

LASK Linz – Wiener Neustadt 0:0

Austria Lustenau – Kapfenberg 1:2 (0:1). – Tore: Wießmeier (53.) bzw. Joao Victor (19., 65.)

Wacker Innsbruck – Floridsdorfer 1:1 (0:1). – Tore: Augustin (71.); . Luxbacher (41.)

Austria Klagenfurt – Austria Salzburg 1:1 (0:1).- Tore: Eler (91.); Grubeck (37.). – Rote Karte: Bukva (82./Salzburg)

1.Wacker Innsbruck1182129: 1226
2.LASK Linz1172218: 723
3.SKN St. Pölten1162317:1120
4.SV Kapfenberg1161419:2019
5.FC Liefering1160522:2318
6.Austria Klagenfurt1144318:1516
7.SC Austria Lustenau1141613:1313
8.Austria Salzburg1133518:2318
9.SC Wiener Neustadt112274:158
10.Floridsdorfer AC1101106:251

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*