Im NÖ-Derby soll der nächste Schritt folgen

SKN-Kampfmaschinen Daniel Schütz ist "heiß" auf das NÖ-Derby.- Foto: Lackinger
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FUSSBALL. Beim „großen“ NÖ-Derby geht Gastgeber Admira Wacker Mödling gegen den SKN St. Pölten als Favorit in das Spiel.

Den ersten Saisonsieg haben die Wölfe seit Mittwoch im Trockenen, nun soll umgehend nachgelegt werden. Im „großen“ Niederösterreich-Derby gegen FC Admira Wacker Mödling am Samstag (18.30) will der SKN St. Pölten an die gute Leistung gegen die „Veilchen“ anschließen und wieder anschreiben.

„Es ist ein besonderer Ort, aber ansonsten ein Spiel wie jedes andere“, blickt Cheftrainer Oliver Lederer relativ neutral auf das kommende Duell mit den Südstädtern. Angesprochen auf das Aufeinandertreffen mit den roten „Panthern“ kommen bei ihm also keine nostalgischen Gefühle an seine frühere Wirkungsstätte auf. Zumal nach dem immens wichtigen ersten Saisondreier sowieso andere Dinge für dieWölfe Priorität haben.

„Natürlich war dieser Erfolg für uns alle eine große Erleichterung, doch wir müssen jetzt konsequent weiterarbeiten und den spielerischen Weg, den wir in den Partien gegen Altach und die Austria begonnen haben, weiter fortführen. Das oberste Ziel muss es für uns sein, dass wir uns für das Frühjahr noch in eine gute Ausgangsposition bringen. Mit der Admira steht uns da aber jetzt eine sehr kompakte und starke Truppe gegenüber“, ist sich Lederer der Schwierigkeit der kommenden Aufgaben durchaus bewusst. Denn eine ebensolche stellt das Revierduell mit den Südstädtern für seine Elf dar: Den letzten Auswärtserfolg in der Südstadt fuhr das Wolfsrudel nämlich vor sehr langer Zeit ein: In der Aufstiegs-Saison 2007/2008 in der Regionalliga Ost feierte der SKN St. Pölten damals einen klaren 4:1-Sieg. Seitdem gab es sieben erfolglose Versuche, den nächsten Sieg beim großen Rivalen einzufahren.

Sieg gegen die Austria verleiht SKN Flügel

Das Tabellenschlussicht ist jedenfalls voll und ganz auf den nächsten Erfolg eingestellt: „Nach dem Befreiungsschlag gegen die Wiener Austria wollen wir jetzt gegen die Admira unbedingt den nächsten Schritt setzen“, brennt etwa Flügelflitzer Daniel Schütz bereits auf die kommenden 90 Minuten.

Nicht mit dabei sein werden mit Thürauer, Luxbacher, Petrovic und Parker zwar weiter die altbekannten Verletzten, dafür kehrt Sandro Ingolitsch nach seiner Sperre in den Kader zurück. „Es gibt wieder etliche Alternativen in Sachen Startelf, mal sehen wer auf den Platz geschickt wird“, lässt sich unser Lederer aufstellungsmäßig noch nicht in die Karten blicken.

 

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